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Mecklenburg-Vorpommern Reise

Tag 2: Boltenhagen – Graal-Müritz

Nach unserer ersten Nacht im Freien sind wir in der Morgensonne Norddeutschlands gegen 7:45 aufgewacht und verspürten nicht nur Muskelkater, Popo-Schmerzen und Verspannung im Rücken, sondern auch eine riesen Vorfreude auf den nächsten Tag der Tour.

Zu den ersten Begegnungen des Tages, noch vor anderen Radreisenden und vor dem Frühstück, gehörten eine kleine Hasenfamilie, die am Camp vorbeihoppelte und ein Reh in Sichtweite.

Unser Frühstück war eine einfache Mahlzeit aus einem halben Leib Brot und einer Fleischwurst, die uns aber gut gesättigt in den Tag gestartet hat.

Nach dem Frühstück ging es ans erstmalige Abbauen des Camps, welches sich außerordentlich Zeitintensiv gestaltete, zumindest, wenn man dies ganz entspannt und ohne auf die Uhr zu gucken macht. Neben Tarp und Zelten, welche nun alle Pollen-verschuldet sehr klebrig sind, musste wir natürlich auch wieder Schafsack, Isomatte und all unseren anderen Kram in die Radtaschen packen. Um 10:30 ging es dann endlich aufs Rad.

Die Berge (man könnte sie auch Hügel nennen) des heutigen Tages waren alle auf den Anfang unserer Etappe, bis kurz nach Wismar, konzentriert, diese haben wir aber voller Tatendrang überwunden.

Kirche St. Nikolai in Wismar

In Wismar haben wir den ersten kurzen Halt gemacht um unsere Flaschen aufzufüllen und uns ein bisschen aufzufrischen. Schnell ging es auf dem Ostsee-Radweg erst nach Kühlungsborn. Dort hatten wir vor, uns bei einem Imbiss oder dergleichen Mittagessen zu suchen, holten uns dann doch aber was bei einem Norma, welcher offen hatte, obwohl es Sonntag war.

Über Nienhagen fuhren wir weiter nach Warnemünde, wo schon die Fähre nach Höhe Düne auf uns wartete. Die Fährfährt zählt wahrscheinlich, mit einer Dauer von ca. Einer Minute, zu einer der kürzesten in ganz Deutschland, viel Zeit zum Ausruhen blieb also nicht.

Von Hohe Düne waren es nur noch 25 Kilometer bis Graal-Müritz wo wir unser Camp für die Nacht aufschlugen. Zum Abend gab es Spaghetti mit Pesto, jeweils ein Brötchen und auch für einen Müsliriegel zum Nachtisch hat es gereicht.

Unsere erste Erkenntnis von gestern, mehr zu fahren, dafür langsamer, aber weniger Pausen zu machen, haben wir heute super umsetzen können. Genauso gut haben wir darauf geachtet genug zu Essen, was auch dazu führte, dass wir deutlich weniger erschöpft heute in unsere Schlafsäcke steigen werden.

Liebe Grüße, bleibt gesund, morgen Abend werdet ihr wieder von uns hören!

Unsere Position am heutigen Abend

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