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Baden-Württemberg Reise

Tag 35: Rheinau – Karlsruhe

Nach einem kurzen Stopp, um unsere Wasservorräte für den Tag aufzufüllen, ging es durch Rheinau wieder auf den Rheinradweg. Nach bereits 6 Kilometern beschlossen wir kurzerhand unsere Frühstückspause einzulegen, da wir heute keine weite Strecke zu fahren hatten. Nach dem kurzen Stopp ging es dann weiter und wir trafen bei Helmlingen wieder auf den Rhein.

Direkt am Rhein weckte uns heute morgen die Sonne, welche schon früh morgens in unsere Zelte schien. Da es in der Nacht mit 19 Grad sehr warm war, konnten wir unsere Zelte diesmal direkt einpacken, ohne diese vorher trocknen zu müssen. Nachdem wir auch schnell all unsere anderen Sachen eingepackt hatten machten wir uns gegen 9:15 auf den Weg in Richtung Karlsruhe.

Wir entschieden uns heute dafür lieber der Straße rechts vom Deich zu folgen, als dem ausgeschilderten Radweg, welcher oben auf dem Deich verläuft. Die Straße ließ sich mit unseren Rädern deutlich leichter befahren als der Schotterweg oben auf dem Deich. Außerdem war dieser extrem staubig, da es seit einigen Tagen nicht mehr geregnet hat.

Die Straße entlang konnten wir recht schnell vorankommen, bis es langsam anfing sehr windig zu werden. Wir kämpften uns durch den Gegenwind bis nach mehreren Kilometer der Fluss endlich eine Biegung machte und wir mit dem Wind im Rücken direkt fast 10 Kilometer pro Stunde schneller fahren konnten.

Die wunderbar geteerte Straße

Nach 25 Kilometern bogen wir dann vom Rhein ab und folgten der Bundesstraße nach Rastatt, da unser dieser Weg fast 10 Kilometern an Strecke sparte, entgegen dem Rheinradweg.

Über Ettlingen folgten wir dem gut ausgebauten Radweg entlang der Bundesstraße bis nach Karlsruhe. Durch die Stadt ging es dann weiter. Die langen gerade Straßen, zulaufend auf das Schloss waren recht beeindruckend. Nur die Straßenbahnspuren machten das fahren recht unangenehm. Nach 63 Kilometern kamen wir dann endlich in unserem Hotel für die Nacht in Karlsruhe an.

An der Rezeption klärten wir schnell ein Missverständnis bezüglich der Zahlung und machten uns dann zusammen mit unseren Rädern auf in die Tiefgarage. Dort stellten wir diese ab und fuhren mit unseren Taschen ins vierte Obergeschoss, wo sich unser Zimmer befand.

Wir breiteten uns dort aus, duschten schnell und wuschen die Kleidung, die wir auf der letzten Etappe getragen hatten, im Waschbecken. Auf einer quer durchs Zimmer gespannten Wäscheleine hingen wir unsere Klamotten zum Trocknen aus. Danach machten wir uns auf dem Weg zum Karlsruher Stadtschloss, das knapp zwei Kilometer entfernt lag.

Das Karlsruher Stadtschloss

Dort angekommen schauten wir uns ein wenig um und schlenderten ein wenig herum. Danach machten wir auf dem Rückweg zum Hotel einen Abstecher bei einem Supermarkt und deckten uns mit Essen für Mittag und Nachmittag ein. Im Hotel entspannten wir den Nachmittag über, bevor wir uns am Abend auf der anderen Straßenseite jeweils einen Döner kauften.

Nach dem wir gegessen hatten, kehrten wir auf unser Zimmer zurück und ruhten uns weiter aus. Dann machten wir uns schon in Vorbereitung auf den morgigen Tag ans vorläufige Einpacken, bevor wir ins Bett gingen.

Morgen machen wir uns in Richtung Saarbrücken auf den Weg. Dank der Eifel stehen einige Höhenmeter an. Von Saarbrücken geht es dann weiter nach Aachen.

Erkenntnis von heute: Wäsche lässt sich unterwegs eigentlich in jedem Waschbecken waschen, sofern man Reisewaschmittel dabei hat. Während daran auch so gut wie jeder denkt, vergisst vielleicht manch einer, eine Reisewäscheleine mitzunehmen. Das kann auch einfach ein Stück Schnur sein. Schließlich lässt sich sich Wäsche nicht überall gut aufhängen. Mit einer Leine möchte man sich das ganze deutlich einfacher. Viel wiegen tut eine Leine auch nicht.

Liebe Grüße, bleibt gesund, morgen Abend werdet ihr wieder von uns hören!

Unsere Position am heutigen Abend

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2 Antworten auf „Tag 35: Rheinau – Karlsruhe“

Lieber Erik, Felix und Henrik,

wir fahren euren Weg immer nach — mit dem Finger auf einer Landkarte, versteht sich.
So frischen und korrigieren eure Schilderungen alles auf, was wir im Geschichtsunterricht
und anderswo aufgeschnappt haben.

Dass es in Braunau die teuersten Nudeln gibt, und dass das Schloss Neuschwanstein ohne die Touristen und vom weiten noch viel schöner sei, überrascht ja keinen.
Dass Ihr in Friedrichshafen das Radzentrieren und die großen Schnitzel mehr genießt, als die Bodenseefelchen und den Zeppelin, ist wohl dem zu verdanken, dass Ihr zu dritt gemeinsam die Landschaft und die Leute erlebt.

Ihr macht es toll. Gute Reise und passt auf Euch auf!

P.&S. Sarman

Wir passen natürlich auf uns auf! Man muss aber auch leider sagen, dass unsere Reperaturarbeiten leider so lange gedauert haben, dass wir gar keine Zeit gefunden hätten uns mit den Zeppelinen zu beschäftigen. Am Morgen der Abfahrt sind wir da aber vorbeigefahren.
Danke für den Kommentar!

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