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Reise Rheinland-Pfalz Saarland

Tag 37: Niederwürzbach – Konz

Von dem Galopp der Pferde wurden wir morgens geweckt. Unsere Zelte standen nämlich direkt auf einer Wiese neben der Koppel. Nach einem kurzen Angstmoment, durch die Frage, was das denn überhaupt ist, welche durch einen kurzen Blick nach draußen gelöst werden konnte, wachten wir beruhigt auf. Die Sachen im Zelt wurden schnell zusammengeräumt, um diese noch etwas in der Sonne trocknen zu können.

Als wir dann alles zusammengepackt hatten machten wir uns gegen 10:00 Uhr auf den Weg. Durch Niederwürzbach ging es an der Bundesstraße in Richtung Saarbrücken. Nachdem wir den ersten Hügel für heute erklommen hatten und wieder herunter gefahren waren, fanden wir nach 6 Kilometern einen Platz zum Frühstücken.

Nachdem wir heute unsere Brote mit Wurst und ein Bananenbrot gegessen hatten ging es gestärkt weiter. Durch das Grumbachtal, welches wir durch eine Umleitung befahren mussten, fuhren wir weiter in Richtung Saarbrücken. Nach 20 Kilometern erreichten wir dann die ersten Ausläufer der Stadt. Entlang des Radwegs fuhren wir weiter hinein.

Die Entdeckung der Reise: Vollkornbrot mit Banane

Sehr schnell erspähten wir ein Fastfood Restaurant. Dort nutzen wir die Gelegenheit, um unsere Flaschen aufzufüllen und die Toilette zu benutzen. Nachdem wir dies erledigt hatten fuhren wir auf dem schnellstmöglichen Weg zur Saar.

Diese überquert, reihten wir uns neben vielen anderen Radfahrern auf dem Saarradweg ein, welchen wir heute nicht mehr verlassen wollten. Durch die Stadt, welche wir vom Radweg aus betrachteten, ging es dann Flussabwärts.

Auf den super asphaltierten Weg kamen wir richtig flott voran. Der Weg war auch für die Augen sehr schön, da er die ganze Zeit am Ufer des Flusses entlangführte. Neben der sowieso angenehmen Temperaturen heute, spendeten die Bäume entlang des Weges viel Schatten. So konnten wir deutlich schweißfreier als an den letzten Tagen fahren, was mal eine angenehme Abwechslung darstellte.

Über Völklingen und Saarlouis folgten wir dem Saarradweg. Kurz hinter Saarlouis legten wir nach 59 Kilometern an der Schleuse bei Rehlingen unsere Mittagspause ein. Nach dem gleichen Essen, welches wir dem Sonntag geschuldet, auch schon zum Frühstück gegessen haben, holten wir uns bei einem Eiswagen direkt am Weg noch einen sehr leckeren Nachtisch. Mit guter Stimmung konnten wir so wieder starten.

Nachdem wir uns wir reisefertig gemacht hatten, fuhren wir weiter an der Saar entlang in Richtung Saarmüning. Nach dem Essen wieder mit Energie betankt, machten wir schnell gute Fortschritte in Sachen zurückgelegte Kilometer.

Gelegentlich wechselten die Wegbeläge zu unserem Nachteil, von Zeit zu Zeit wechselten wir zum Beispiel auf Grund von Baustellen das Flussufer. Nach etwas über einer Stunde erreichten wir die Saarschleife.

Dort angekommen pausierten wir kurz und machten einige Bilder, während wir die Szenerie auf uns wirken ließen und uns mit einigen anderen Radreisenden unterhielten. Nach nicht all zu langer Zeit stand dann aber wieder die Weiterfahrt auf dem Programm.

Die Saarschleife aus der Vogelperspektive

Es ging weiter entlang der Saar, nun allerdings für lange Strecken auf wenig amüsanten Schotterpisten, die uns drei ganz schön durchschüttelten. Bald, wieder auf Asphalt unterwegs, erreichten wir Saarburg. Erneut pausierten wir und sammelten ein paar Eindrücke, währenddessen schossen wir noch einige Bilder.

Auf nun endlich durchgehend asphaltierten Wegen bewegten wir uns schnell auf die Saarmündung zu. Nachdem wir etwas südlich von Konz die 100 Tageskilometer erreicht hatten, begannen wir die (digitale) Schlafplatzsuche. Wie fanden online einen kostengünstigen Campingplatz direkt an der Saarmündung, der direkt auf unserer Route lag. Nach einer halben Stunde weiterer Fahrt erreichten wir unseren Schlafplatz. Da heute Sonntag war, müssen wir morgen noch für unser Frühstück einkaufen.

Geplant für morgen ist eine Fahrt entlang der Mosel, etwa 70 Kilometer lang. Der Rest vom Tag soll unseren Rädern zu Gute kommen, denen etwas Reinigung und Wartung mal wieder gut tun würden.

Erkenntnis des Tages: Manchmal weiß auch ein gewiefter Sparfuchs nicht weiter. Beispielsweise in einem engen Flusstal, wo sich weder Bauernhöfe, Möglichkeiten zum Wildcampen oder große Gärten gibt. In solch einer Situation ist es dann wohl sinn- und würdevoller, sich eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu suchen, anstatt sich ewig nach einer kostenfreien Gelegenheit umzusehen. Selbst wenn man die irgendwann nach drei Stunden Suche gefunden hat, ist damit wenig gewonnen.

Liebe Grüße, bleibt gesund, morgen Abend werdet ihr wieder von uns hören!

Unsere Position am heutigen Abend

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4 Antworten auf „Tag 37: Niederwürzbach – Konz“

Guten Morgen zusammen. Eure Erkenntnisse des Tages finde ich immer sehr interessant und echt hilfreich. Zum Vortag noch: Der Rat ist nicht schlecht und könnte auch für sehr kalte Winternächte zu Hause die Rettung sein, ich werde es mir merken!!! Behaltet euren Elan und Humor auch weitehin.
Viele Grüße und gute Fahrt
Edelgard

Wir werden die Reise auf jeden Fall mit viel Elan und Humor zuende bringen! Uns freut sehr, dass dir die Erkenntnisse des Tages gefallen.
Danke für den Kommentar!

Lieber Erik, Felix und Henrik,
Schwarzbrot mit Banane lief bis jetzt im Netz als Samstagsfrühstück.
Ihr habt es am Sonntag genossen und wir mit Euch.
Mit Eurem Schlafplaz auf der Wiese neben der Pferdekoppel war
es knapp. Hoffentlich habt Ihr die Erkenntnis des Vortages
verinnerlicht und seid angezogen ins Zeltbett gegangen.

Wir freuen uns mit Euch auf das um die Mitternacht kommende
Fazit des heutigen Tages.

Bleibt gesund

P.&S.Sarman

Ja die Pferde haben wir gerade noch so überlebt. 😉 Bei uns gibt es Vollkornbrot mit Banane jetzt jeden Tag, einfach lecker.
Danke für den Kommentar!

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