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Tag 40: Kobern – Lannesdorf

Leider waren die Zelte heute morgen nass vom Regen, welcher heute Nacht lange herrschte. Glücklicherweise ließ sich morgens die Sonne ab und zu nochmal blicken. So konnten wir die Zelte noch ziemlich gut trocknen und nur leicht feucht einpacken. Auch die Stühle und der Tisch wurden Nachts etwas nass, diese konnten wir aber auch glücklicherweise noch größtenteils trocknen.

Aus dem Kleingarten, in dem wir netterweise übernachten durften, starteten wir dann gegen 10:00 Uhr in Richtung Koblenz. Durch Köbern-Gondorf fuhren wir auf das letzte Stück des Moselradwegs. Durch die Weinstöcke ging der Radweg über der Bundesstraße mit schönem Blick durch das Moseltal für einige Kilometer weiter.

Durch Winningen und Güls machten wir einige Kilometer, bis wir nach knapp 15 in Koblenz ankamen und nach weiteren 5 Kilometern dann das Deutsche Eck erreichten, wo die Mosel in den Rhein mündet. Hier war dann auch der Moselradweg vorbei und wir fuhren wieder den Rhein entlang, welchem wir schon von Freiburg aus bis nach Karlsruhe gefolgt waren.

Am Deutschen Eck war es ziemlich voll und wir sahen sehr viele Radreisende, da dieser Punkt anscheinend ein beliebter Anlaufpunkt ist. Nachdem wir uns kurz in Koblenz umgesehen hatten ging es für uns dann auch schon weiter am Rhein entlang.

Die Statue am Deutschen Eck

Flussabwärts in Richtung Bonn fuhren wir von Anfang an mir recht starkem Gegenwind. Durch diesen waren wir heute wirklich sehr langsam unterwegs. Fast 5 Km/h langsamer als gestern zeigte unser Tacho am Ende des Tages als Durchschnittsgeschwindigkeit an.

Über Weißenthurm und Andernach fuhren wir immer am Rhein entlang, was aber durch den konstant starken Gegenwind wirklich keine allzu große Freude in uns aufkommen lies.

Nach 54 Kilometern wollten wir in Bad Breising eigentlich Einkaufen gehen, doch wir mussten vorher noch ein Hindernis überwinden. Die Navigation zum Supermarkt hatte uns erst zu einer Baustelle geführt und anschließend zu einer Treppe, die wir nun notgedrungen passieren mussten. Also die Taschen abbauen, das Fahrrad hinunter tragen und anschließend alles wieder anbauen und noch die restlichen 200 Meter zum Supermarkt fahren.

Nachdem wir eingekauft hatten, fuhren wir auf dem direkten Weg wieder zurück an den Rhein, wo wir direkt eine Bank fanden auf der wir unser Mittagessen verspeisten. Da wir nur noch 20 Kilometer vor uns hatten konnten wir die Pause sehr entspannt angehen lassen.

Das Fahrrad lehnt in der Mittagspause entspannt am Baum

Wir machten uns wieder auf den Weg in Richtung Bonn. Der Gegenwind machte uns weiter schwer zu schaffen und hielt uns kräftig zurück, aber das Wissen, dass wir bald ankommen würden, motivierte uns weiter.

Wenig später erreichten wir Remagen und fuhren am Rheinufer durch den Ort, sowie an den Resten der berühmten Brücke vorbei. Noch eine halbe Stunde später erreichten wir die Stadtgrenze von Bonn.

Durch den Stadtteil Mehlen gelangten wir nach Lannesdorf, wo sich das Ziel unseres heutigen Tages befand. Bei Gerrit und Yvonne, Verwandten von Felix, werden wir zwei Nächte verbringen, bevor es über Aachen weiter in Richtung Norden geht.

Nach Ankunft und freundlicher Begrüßung stellten wir unsere Räder in der Garage ab und bezogen unser Zimmer unterm Dach, bevor wir alle schnell duschten. Sauber und glücklich, trafen wir uns mit unseren Gastgebern im Garten um zu Abend zu essen. Es gab köstlichen Nudelsalat, leckeres Fleisch vom Grill, Grillgemüse und sehr gute selbstgemachte Aioli. Den Rest des Tages verbrachten wir am Gartentisch, unterhielten uns über unserer weitern Reisepläne und vieles mehr. Gegen 23:00 Uhr gingen wir dann wieder auf unser Zimmer und bereiteten uns für eine erholsame Nacht auf richtigen Matratzen vor.

Morgen ist mal wieder ein Pausen Tag. Geplant ist momentan nur aktives Nichtstun und eventuell etwas Fahrradwartung.

Erkenntnis des Tages: Spanngurte eignen sich super als universelles Ersatzteil! Selbst wenn man zur normalen Befestigung von zum Beispiel Fahrradtaschen keine braucht, lohnt es sich doch ein oder zwei dabei zu haben. Mit den vielseitigen Spannguten lässt sich nämlich das ein oder andere gut McGyvern, beispielsweise eine alternative Aufhängung für kaputte Taschen. Da die Gurte weder viel wiegen, noch viel Platz weg nehmen, kann man gut und gerne welche dabei haben.

Liebe Grüße, bleibt gesund, morgen Abend werdet ihr wieder von uns hören!

Unsere Position am heutigen Abend

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