Kategorien
Nordrhein-Westfalen Reise

Tag 42: Lannesdorf – Aachen

Nach unserem gestrigen Pausentag haben wir heute unsere Tour fortgesetzt. Über 105 Kilometer ging es von Lannesdorf in Bonn ins Zentrum von Aachen.

Unsere Wecker klingelten uns um 8:00 Uhr aus dem Schlaf, woraufhin wir uns daran machten unsere Sachen einzupacken. Da wir am Abend zuvor schon ein wenig vorgearbeitet hatten, war das ganze schnell erledigt.

Nachdem wir uns frisch gemacht und umgezogen hatten, gingen wir zum Frühstücken ins Erdgeschoss. Der Tisch war bereits mit viel Liebe für uns hergerichtet worden und wir stärkten uns für die kommende Fahrt.

Zu guter Letzt bepackten wir unsere Räder, verabschiedeten uns von Gerrit (von Yvonne hatten wir uns bereits am Abend zuvor verabschiedet) und machten uns auf den Weg.

Zunächst folgten wir weiter dem Rhein flussabwärts. Es nieselte für die erste halbe Stunde unserer Fahrt, weswegen wir unsere leichte Regenkleidung anlegten. Bald darauf ließ der Regen aber nach und es wurde deutlich wärmer, sodass wir normal weiterfahren konnten. Nach 20 Kilometern bogen wir vom Rhein ab.

Ein letzter Blick auf den Rhein

Zuvor durchfuhren wir allerdings noch Bonn. Vom Fluss aus ließ sich ein guter Ausblick auf die Stadt gewinnen. Wir fuhren am alten Regierungsviertel vorbei, bekamen einen guten Eindruck vom, zu Recht so benannten, Villenviertel und waren von der Schönheit der Stadt generell sehr angetan.

Vom Rhein also abgekommen ging es nach Westen weiter. Auch abseits des Rheins waren die Wege gut zu befahren und das Gelände blieb flach. Einzig den Gegenwind, an den wir uns während der Fahrt an Rhein und Mosel gewöhnten, ließen wir hinter uns. Wie man sich denken kann, waren wir nicht allzu traurig. Das Wetter blieb beständig und wir kamen gut voran.

Zwischendurch mussten wir noch zwei Mal jeweils kurz halt machen, da Eriks mittlerweile sehr lädierte Tasche noch weiter auseinander fiel und eine Reparatur erforderte. Nachdem wir knapp 50 Kilometer ansonsten ohne Ereignisse zurückgelegt hatten, kauften wir bei einem Supermarkt ein, den wir uns schon gestern ausgeguckt hatten. Dabei kauften wir für die üblichen nächsten drei Mahlzeiten ein.

Bevor wir zu Mittag aßen, fuhren wir auf der Suche nach einer Bank noch einige Kilometer weiter. Zwei Ortschaften weiter wurden wie fündig uns setzten uns in der Nähe einer Kirche an einen Picknicktisch. Wie aßen entspannt zu Mittag, bis um drei Uhr die Kirchenglocken zu läuten begannen und für fast eine Viertelstunde nicht aufhörten. Wir beeilten uns also, unterhalten konnten wir uns eh nur schlecht, und machten uns wieder auf den Weg.

Nach der Mittagspause in Eschweiler über Feld fuhren wir an der Bundesstraße weiter bis nach Düren. Durch die Pause konnten eine ordentliche Geschwindigkeit an den Tag legen.

Wir durchquerten Düren erst entlang der Hauptstraße, was durch die vielen Ampeln recht mühsam war. Irgendwann entschieden wir uns dazu lieber die Nebenstraßen zu befahren um besser voranzukommen, was sich bezahlt machte.

Durch Gürzenich und Derichsweiler folgten wir weiter der Route. Dieser Teil des Tages war recht unspektakulär, da wir die ganze Zeit durch kleinere Orte und durch Felder fuhren. Immerhin war der Radweg gut ausgebaut und es gab keine Steigung.

Weiter über Langerwehe fuhren wir nach Eschweiler. Dort konnten wir den Radweg entlang der Schienen nutzen. Dieser war zwar leider nicht asphaltiert, führte aber durch nette Parkanlagen direkt durch die Stadt.

Eschweiler verließen wir wieder in Richtung Stolberg. Ab hier war auch endlich Aachen ausgeschildert, was uns zusätzlich motivierte. Auf dem Weg hatten wir dann leider noch zwei etwas höhere Anstiege zu erklimmen, doch auch diese bewältigten wir sehr schnell, da wir bisher heute erst wenige Höhenmetern gemacht hatten.

Über den Stadtteil Eilendorf erreichten wir nach den letzten Höhenmeter dann Aachen. Bevor wir in unser Hostel fuhren wollten wir noch ein wenig die Altstadt erkunden. So fuhren wir ersteinmal über die Hauptstraßen immer weiter in die Stadtmitte.

Angekommen in der Altstadt rollten wir langsam mit unseren Rädern durch die kleinen Gassen. Das Kopfsteinpflaster machte das Fahren leider sehr unangenehm, aber das sind wir aus den meisten Stadtzentren ja bereits gewöhnt.

Der Aachener Dom

Vorbei am Elisenbrunnen fuhren wir zum Aachener Dom. Dort machten wir kurz halt und schauten uns diesen und das daneben liegende Rathaus an. Danach ging es für uns endlich ins Hostel, welches direkt neben dem Hauptbahnhof liegt.

Erik kaufte sich noch kurz ein Bahnticket, da es für ihn morgen leider wieder zurück nach Hamburg geht. Felix und Henrik fahren morgen kurz durch die Niederlande und dann durch Belgien bis nach Brüssel.

Den Rest des Abends verbringen wir nun mit dem schreiben des Blog und dem Planen der nächsten Tage.

Liebe Grüße, bleibt gesund, morgen Abend werdet ihr wieder von uns hören!

Unsere Position am heutigen Abend

Hier findet ihr unsere neuesten Beiträge:

 293 Aufrufe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.