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Tag 54: Bremerhaven – Nordleda

Als Lars zur Arbeit musste, wachten wie erst auf. Da es bis zu unserer heutigen Übernachtungsmöglichkeit nur 75 Kilometer Strecke waren ließen wir uns ordentlich Zeit an unserem vorletzten Morgen. Gestern hatten wir nichts zum Frühstück gekauft und so machten wir uns nach dem Aufwachen zu Fuß auf den Weg, um uns ein paar Brötchen zu holen.

Nach dem Rückweg frühstückten wir und packten anschließend unsere Sachen zusammen. Da wir drinnen Schlafen konnten dauerte dies nicht lange. Erst gegen 11:45 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Cuxhaven.

Durch die Stadt und die schönen Havenwelten ging es bis an den Rand des Containerhafens. Dort mussten wir leider nach nur 4 Kilometern direkt erst einmal für 30 Minuten an einer Schleuse warten. Unglücklicherweise waren wir genau nach dem Schließen der Schranke angekommen. So mussten wir am längsten warten.

Durch den Hafen ging es anschließend weiter. Wir sahen sehr viele Neuwagen, welche augenscheinlich von hier aus in die ganze Welt verschifft werden. Die großen Schiffe, welche die verschiedensten Arten von Fracht über die Weltmeere transportieren wirkten sehr eindrucksvoll.

Nachdem wir den Hafen durchquert hatten fuhren wir wieder auf dem Nordseeradweg am Deich entlang. Die gleiche Szenerie der letzten Tage setzte sich auch hier für die nächsten Kilometer bis nach Cuxhaven fort. Links der Deich, rechts Wiesen und Bauernhöfe. Ab und zu mal ein Windrad und heute waren es auch mehr Kühe als Schafe auf dem Deich

Henrik unterwegs auf der Straße am Deich

Es war sehr windig. Zum Glück nur Westwind, aber durch die Verwirbelungen, welche durch den Deich zustande kamen, setzte uns der Wind trotzdem zu. Ab Kilometer 28 allerdings, bogen wir an der Küste leicht nach Nordosten ab. So hatten wir fast den gesamten Rest des Tages zumindest leichten Rückenwind. Dies machte es doch schon deutlich angenehmer zu fahren.

Von Dorum-Neufeld ging es entlang der Landstraße weiter bis nach Arensch. Dort stellten wir uns kurz bei einer Bushaltestelle unter, da es einen kleinen Schauer gab und wir die Zeit dafür hätten. Der Schauer zog aber schnell vorbei und so machten wir uns auch wieder auf den Weg.

Direkt hinter Arensch mussten wir durch den Wernerwald fahren. Dabei fiel uns auf, dass dies seit dem Pfälzerwald eigentlich der erste richtige Wald war, welchen wir durchfahren mussten. Das ist schon eine ganze Weile her.

Hinter dem Wald ging es wieder an die Küste und am Deich entlang. In Dösen angekommen, erreichten wir nach 58 Kilometern die Kugelbake, welche den nördlichsten Punkt Niedersachsens markiert. Nach einem kurzen Foto fuhren wir dann auch schon nach Cuxhaven hinein.

Dort kauften wir heute ein und aßen auf einer Bank am Hafen unser Mittagessen. Vor uns flogen die Möwen herum und neben uns stand eine Fischbrötchenbude. Dabei konnten wir uns wieder ordentlich Zeit lassen, da nur noch 18,5 Kilometer nach dem Essen vor uns lagen. Wir genossen also noch etwas die Sonne, bis wir wieder aufbrachen.

Unser Ausblick beim Mittagessen

Nun führte uns die Route weg vom Wasser etwas ins Landesinnere, in Richtung unseres Schlafplatzes. Über Groden fuhren wir nach Südosten. Immer entlang der Langstraße führte uns diese an unzähligen Höfen vorbei, bis wir schließlich in Nordleda angekommen waren.

Dort hatten wir über 1nitetent Wolfgang und Hilde gefunden. Die Beiden lassen uns heute bei sich im Garten übernachten. Dies passt uns super, da wir dann morgen gut zurück nach Hamburg kommen.

Den Abend lassen wir nun bei einem Bier im gemütlichen Wintergarten ausklingen und freuen uns darauf morgen, nach verbleibenden 130 Kilometern, wieder Zuhause in Hamburg anzukommen.

Liebe Grüße, bleibt gesund, morgen Abend werdet ihr wieder von uns hören!

Unsere Position am heutigen Abend

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6 Antworten auf „Tag 54: Bremerhaven – Nordleda“

Eure Reise geht nun dem Ende entgegen und Ihr seid sicherlich froh, bald wieder im eigenen Bett zu schlafen. Viel habt ihr erlebt und auch gelernt. Ich konnte nachvollziehen wenn Ihr gegen den Wind ankämpfen musstet und habe Euch Rückenwind gewünscht.
Ich bedanke mich, dass ich diese Reise am Bildschirm meines Computers verfolgen konnte. Mir war gar nicht bewusst, in wie vielen Orten in Deutschland ich schon gewesen bin. So besuchte ich zum Beispiel den Küstenort Neuharlingersiel, bin auf dem Deich entlang gefahren und musste den Schafen ausweichen. Auch das Wahrzeichen von Cuxhaven, die Kugelbake ist mir bekannt.
Ich habe Respekt vor Eurer Leistung und wünsche Euch alles Gute für die Zukunft.
Herzliche Grüße aus dem Erzgebirge.
Petra

Danke für die netten Worte. Freut uns, dass wir dich so gut unterhalten konnten und die die Reise auch so gut gefallen hat wir uns selber.
Danke für den Kommentar!

Ich wünsche euch einen wunderschönen letzten Tag und ein schönes Ankommen.
Ein wenig traurig bin ich, dass eure tolle Tour zu Ende ist – eure morgendlichen Berichte werden mir fehlen.
Alles Gute

Danke, der Tag war super. Uns freut sehr, dass wir dir deinen Morgen immer versüßen konnten.
Danke für den Kommentar!

Hallo Henrik, hallo Felix,
was für eine erlebnisreiche , tolle Tour ihr gemacht habt ….Respekt…
Wir wünschen euch weiterhin bei dem was ihr vorhabt ,viel Freude, kleine Glücksmomente, Erfolg und ganz viel Gesundheit.
Schön, dass wir uns kennenlernen durften.
Liebe Grüße
Hilde & Wolfgang

Wir haben uns bei euch sehr, sehr wohl gefühlt, ihr seid tolle Gastgeber! Das Kennenlernen hat uns auch sehr gefreut, danke nochmal, dass das mit unserer Übernachtung geklappt hat.
Danke für den Kommentar!

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