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Reisenachbereitung

Unser Abschlussbericht

Nun sind wir also fast zwei Monate mit dem Rad unterwegs gewesen, haben viele Teile Deutschlands und einiges von Österreich, Belgien und den Niederlanden gesehen und sind über 5000 Kilometer gefahren. Wir waren viel zu dritt unterwegs und viel zu zweit, wir hatten einige Rückschläge, aber deutlich mehr tolle Erfahrungen und hatten mit so vielen verschiedenen Menschen zu tun. Unendlich viele Eindrücke dieser 55 Tage galt es jetzt erstmal zu verarbeiten. 

Zuhause angekommen war die Freude gar nicht so groß endlich die tägliche Anstrengung hinter uns zu haben, sondern in das doch so einfache Leben eines jungen Erwachsenens zurückzukehren, der zwischen Schule und Uni steht. Aber generell auch in das vorherige Leben. Das bedeutet, ich kann einfach wenn ich will zum Kühlschrank gehen, muss mir keine Gedanken machen, wo ich heute und die nächsten Tage schlafen werde und das Wetter ist nur noch eine Begleiterscheinung und kein ausschlaggebender Punkt mehr unseres Alltags.

In diesem abschließenden Blogartikel wollen wir die Reise Revue passieren lassen und unsere Erfahrungen mit euch teilen. Dazu wollen wir uns nochmal ausführlich bei allen Menschen bedanken, die uns auf dieser wilden Fahrt unterstützt haben, von Bekannten über Fremde bis zu unseren Sponsoren. Außerdem werden wir in diesem Text alle bekannten Fernradwege, von denen wir doch recht viele genutzt haben, bewerten und unsere Erfahrungen auf gerade diesen mit euch teilen. So könnt ihr vielleicht auch für eure nächste Radreise etwas mitnehmen. Was euch ebenfalls weiterhelfen kann ist unsere Einschätzung zu dem Gepäck und der Ausrüstung, welche wir auf der Reise genutzt haben.

Erkenntnisse der Reise

In vielen unserer Blogeinträge war von einer Erkenntnis des Tages zu lesen – kleine oder große Dinge die uns unterwegs aufgefallen sind, uns auf neue Gedanken gebracht haben und/oder uns eine Erkenntnis bescherten. Manchmal waren es Tipps und Tricks zur Fahrradwartung oder Routenplanung, oder bloß kleine, vielleicht etwas lustige Hinweise zum Beispiel auf die Tatsache, dass man Dosenravioli durchaus auch kalt essen kann. Damit wollten wir euch eure eigenen Radreisen leichter machen oder unseren Blogeintrag einfach auf einer lustigen Note enden lassen. 

Nachdem wir 2 Monate nach Beginn unserer Reise wieder in Hamburg angekommen waren, wurden wir von einigen von euch gefragt, was denn nun in Anlehnung an die Erkenntnis des Tages, die Erkenntnis der Reise sei. Wir hatten noch einige Wochen Zeit die Frage im Kopf herum zu drehen und uns letztendlich für eine einfache Tatsache, der wir uns bewusst geworden sind, zu entscheiden. 

Unsere Erkenntnis der Reise: Menschen sind um ein vielfaches hilfsbereiter und offener als man denkt. Es mag vielleicht auf den ersten Blick etwas schnulzig klingen, wir meinen das aber vollkommen ernst. Wir sind unterwegs oftmals in Situationen gekommen, in denen wir offen auf Leute zugegangen sind, nicht nur mit einer Frage, sondern oftmals auch mit einer Bitte. Beispielsweise auf der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten. Oft hatten wir dabei auch die unterbewusste Befürchtung nur schief angeguckt oder belächelt zu werden, wenn nicht schlimmeres. Diese Befürchtung hat sich in zwei Monaten mit unzählbaren Begegnungen aber nie bestätigt. Eher das Gegenteil trifft zu. Aus der ein oder anderen von uns gestellten Frage, wurde schnell ein geselliges Beisammensein und eine neue Bekanntschaft, wenn nicht sogar eine Freundschaft. Eine Freundschaft mit Menschen, die wenige Stunden zuvor noch Fremde gewesen waren und mit denen wir augenscheinlich kaum etwas gemeinsam hatten. Egal ob im Norden oder Süden, Westen oder Osten, in Österreich, Deutschland, den Niederlanden, überall konnten wir feststellen, dass sich die Befürchtungen über andere Leute nicht bestätigten. Die meisten Klischees und Vorurteile, die man als Deutscher über Deutsche hat, sind wohl einfach nur genau das: Klischees und Vorurteile. 

Fernradwege

Unsere Route hatten wir entlang mehrerer bekannter Fernradwege geplant. Diese bieten sich an, da die Wege dort eigentlich immer sehr gut ausgebaut und beschildert sind. Außerdem führten sie uns entlang toller Natur und durch schöne Städte. Im Folgenden möchten wir euch die Fernradwege, welche wir während unserer Tour entlang gefahren sind, genauer beschreiben und sie nach unseren Erfahrungen, welche wir auf diesen gemacht haben, bewerten.

Ostseeküstenradweg: 300 Kilometer Priwall – Rügen

Der Ostseeküstenradweg führte uns von Priwall aus die ersten 4 Tage an der Ostsee entlang bis nach Rügen. Der Weg ist zum großen Teil asphaltiert und überall super ausgeschildert und gut mit dem Fahrrad befahrbar. Der Weg führt zwar zum großen Teil nicht direkt an der Ostsee entlang, aber man kann sie immerhin immer mal wieder sehen und fährt dafür viel im Schatten. Auch ist der Radweg sehr abwechslungsreich und man fährt entlang der Steilküsten mal hoch und runter durch den Küstenwald, aber auch entlang der Dünen, fast direkt am Wasser entlang. Außerdem geht es immer mal wieder durch nette, kleine, touristische Orte, welche tolle Infrastruktur zu bieten haben, welche man auch auf Radreise nutzen kann. Ein großer Pluspunkt ist, dass auch die Supermärkte in diesen Orten Sonntags geöffnet haben.

Der Ostseeküstenradweg war für uns ein toller Einstieg in die Radreise, weshalb wir diesen auch gerade Radreisebeginnern ans Herz legen wollen. Man sieht auf recht kurzer Strecke viel verschiedenes, da dieser Weg verglichen mit anderen recht abwechslungsreich ist.

Elberadweg: 430 Kilometer Jerichow – Pirna; Cuxhaven – Hamburg

Auf den Elberadweg trafen wir bei Jerichow und folgten diesem über Magdeburg und Dresden für drei Tage bis nach Pirna. Fast der gesamte Weg ist asphaltiert und super zu befahren. Viele Rennradfahrer sind immer ein gutes Zeichen, dafür das man einen Weg gut befahren kann. Es machte uns viel Spaß an der Elbe entlang zu fahren, da wir dort wirklich schnell vorankamen und viel von der Elbe und dem Umland sehen konnten. Die Route führt nicht die ganze Zeit am Fluss entlang, sondern man fährt auch immer wieder durch die Elbmarschen und Auwälder, sowie durch kleine Orte und Städte, mit einigen historischen Bauten.

Das zweite Mal befuhren wir den Elberadweg von der Mündung in die Nordsee bis nach Hamburg. Auch hier war die Strecke wieder super ausgebaut und wir kamen an dem einen Tag schnell voran. In Hamburg angekommen führt der Weg direkt durch die schönen Ecken der Stadt, so dass sich auch der Teil der Strecke als toller Fernradweg präsentierte.

Der Elberadweg gefiel uns wirklich sehr gut, da er mit dem Rad super zu befahren war und wir viel gesehen haben. Man fährt durch viel schöne Natur und einige historisch bedeutsame und spannende Städte.

Donauradweg: 180 Kilometer Kelheim – Passau

Nach vielen Kilometern am Main-Donau-Kanal trafen wir bei Kelheim auf den Donauradweg. Dieser ist wohl der bekannteste Fernradweg Europas. Wir befuhren ihn aber nur für ca. 180 Kilometer über Regensburg bis nach Passau. Auf dieser Strecke konnten wir einiges sehen und verstehen, warum viele Radreisende diese Strecke auswählen. Es gibt keine Steigung und der Weg ist super ausgeschildert und ausgebaut. Der Donauradweg ist zwar nicht immer asphaltiert, aber auch der Kies ist gut zu befahren. Da die Gegend sehr touristisch ist, findet man viele Möglichkeiten, um als Radfahrer zu Übernachten oder andere Bedürfnisse des täglichen Lebens auf dem Sattel zu stillen. Die Landschaft entlang der Donau hat uns sehr gut gefallen, wir hörten aber von anderen Radreisenden, das diese auch recht schnell eintönig werden kann, wenn man den kompletten Donauradweg fährt.

Der Donauradweg ist als Fernradweg wohl super, um bequem bis an das Schwarze Meer zu fahren. Allerdings konnten wir uns auch vorstellen, dass dieser dann recht schnell eintönig wird. Unsere Zeit an der Donau allerdings war sehr schön und wir können es empfehlen dort mit dem Fahrrad entlang zu fahren.

Salzkammergutradweg: 140 Kilometer Oberhofen am Irrsee – Hallstatt

In Österreich befuhren wir den Salzkammergutradweg entlang der Ufer des Irrsees, des Mondsees, des Attersees, des Traunsees und des Hallstätter Sees. Der Weg bot uns fast die gesamte Zeit ein wirklich atemberaubendes Panorama. Dies war auf der ganzen Reise die schönste Etappe, da die gesamte Zeit über die türkisen Seen mit dem tollen Bergpanorama und grünen Bäumen zu sehen waren. Mit Hallstatt konnten wir ebenfalls noch einen wirklich malerischen Bergort besuchen.

Der Radweg ist perfekt zu finden und die ganze Zeit asphaltiert. Teilweise führt die Route auch auf der Bundesstraße entlang, doch dies ist in Ordnung, da dort so viele Radfahrer unterwegs waren, dass die Autofahrer sehr vorsichtig fahren und Rücksicht nehmen. Obwohl man die ganze Zeit zwischen hohen Bergen durch die Alpen fährt, führt der Weg mit wenigen Höhenmetern geschickt durch die Täler und am Ufer der Seen entlang. So ist es nicht wirklich anstrengend diese Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden.

Da dies die visuell schönsten Tage unserer Tour waren, legen wir jedem Radbegeisterten ans Herz diesen Radweg selbst zu erkunden. Egal ob mit dem Mountainbike oder mit dem normalen Trekkingrad, diese Strecke ist für jeden gut zu befahren.

Bodensee-Königssee-Radweg: 300 Kilometer Königssee – Bad Tölz; Füssen – Wasserburg

Den größten Teil unserer Route vom Königssee bis zum Bodensee, haben wir uns am Fernradweg orientiert, welcher diese beiden Seen verbindet. Bis auf einen Abstecher zwischen Bad Tölz und Füssen sind wir knapp 300 Kilometer auf dem Fernradweg gefahren. Dieser führt am Nordrand der Alpen entlang. So spart man sich einiges an Höhenmetern und sieht trotzdem vieles der Alpen. Durch das schöne Chiemgau und das Allgäu fuhren wie so zum Bodensee.

Der Weg ist wirklich schön, da er die gesamte Zeit nur auf Nebenstraßen oder Fahrradwegen entspannt zu befahren ist. Hier trafen wir viele andere Radreisende, welche ebenfalls nur positives berichteten. Der ein oder andere Anstieg ist natürlich nicht zu vermeiden uns muss auch auf diesem Radweg gemeistert werden, aber dafür, dass man durch die Alpen fährt sind diese noch sehr harmlos und gut zu schaffen.

Wir kamen tatsächlich deutlich schneller voran als wir gedacht hätten und waren sehr positiv überrascht, dass es deutlich angenehmer war durch den Alpenrand zu fahren, als wir befürchtet hatten.

Bodenseeradweg: 70 Kilometer Wasserburg – Ludwigshafen

Am Ufer des Bodensees entlang führt der Bodenseeradweg. Als erstes ist uns dort das einzigartige Klima aufgefallen. Man fühlt sich, als wäre man am Mittelmeer, es wachsen Palmen und Früchte. Den Radweg befuhren wir leider nur über 70 Kilometer, aber dennoch konnten wir einiges vom Bodensee sehen. Der Radweg führte uns meist auf der Uferstraße durch die verschiedenen Orte entlang des Ufers. Viel vom See konnten wir leider meist nicht sehen, da in erster Reihe große Villen stehen, welche den Blick auf das Wasser verstellen. Diese zu betrachten ist aber häufig mindestens genauso spannend.

Der Fernradweg war gut zu befahren und die zahlreichen anderen Radler zeugten von seiner Beliebtheit. Jedem, der mal Urlaub am Bodensee macht ist eine Radtour entlang des Ufers zu empfehlen.

Rheinradweg: 240 Kilometer Breisach am Rhein – Karlsruhe; Koblenz – Widdig

Auf den Rheinradweg trafen wir bei Breisach am Rhein. Zwei Tage fuhren wir auf diesem bis nach Karlsruhe. Leider waren großen Teile des Rheinradwegs nur Schotter, dieser war aber gut zu befahren. Die Lage des Radwegs ist sehr schön, da er fast die gesamte Zeit direkt am Ufer des Rheins entlang führte. Links der Fluss und rechts die Auwälder und kleinen Teiche. Ab und zu bog der Radweg vom Fluss ab und führt durch kleine Dörfer, was eine willkommene Abwechslung darstellt und immer wieder nett war (Sofern der Ort nicht wie so oft vollständig gepflastert war 😉 ).

Ein zweites Mal fuhren wir am Rhein von Koblenz bis Widdig. Diese Strecke war größtenteils leider schlecht ausgebaut und recht holprig. Hier zeigte sich aber immerhin der Rhein wieder von seiner schönsten Seite und wir konnten entlang des Wassers tolle Städte und Burgen bestaunen.

Der Rheinradweg war zwar nicht immer so toll zu befahren, konnte aber durch die tolle Kulisse und spannende Geschichte, über die man immer wieder stolpert überzeugen.

Saarradweg: 100 Kilometer Saarbrücken – Konz

Den Saarradweg befuhren wir fast auf der gesamten Länge, des Flussverlaufs in Deutschland. Im Zentrum von Saarbrücken trafen wir auf den Fluss und folgten ihm bis zur Mündung in die Mosel in Konz. Der Fahrradweg ist wirklich toll ausgebaut und führt die gesamte Zeit direkt am Ufer entlang. Nur eine Stelle kurz hinter der Saarschleife ist recht steil und nicht asphaltiert. Diese schafften wir aber auch ohne größere Probleme.

Die Saar ist wirklich sehr schön und vor allem sehr naturbelassen. Die bewaldeten Hänge begleiteten uns über einen Großteil des Weges. Auch die Städte wie Saarburg oder Saarlouis entlang des Radweges waren sehr schön.

Der Saarradweg ist zwar innerhalb Deutschlands nicht wirklich lang, aber weiß durch einige Highlights, wie die Saarschleife, zu überzeugen. Wir haben es definitiv genossen dort entlangzuradeln.

Moselradweg: 200 Kilometer Konz – Koblenz

Direkt nach dem Saarradweg fuhren wir weiter auf dem Moselradweg bis nach Koblenz. Der Moselradweg führte uns zwischen den Weinbergen hindurch und durch malerische kleine Ort mit tollen Häusern bestückt mit weißen Wänden und schwarzen Schieferdächern.

Der Radweg war super ausgebaut und wir konnten hier unsere bisher höchste Tagesdurchschnittsgeschwindigkeit erzielen. Der Weg war sehr voll, als wir dort entlangfuhren, da er aber meist auch recht breit war stellte dies kein Problem dar. Wir konnten beim Fahren den Winzern bei der Arbeit zuschauen, was sehr spannend war. Außerdem laden Städte wie Cochem zum Erkunden ein.

Der Moselradweg war definitiv einer der am besten zu befahrenden Fernradwege. Auch durch die tolle wohl einzigartige Szenerie lohnt es sich die Mosel mit dem Fahrrad zu erkunden.

Nordseeküstenradweg: 530 Kilometer Antwerpen – Haarlem; Harlingen – Cuxhaven

Den Nordseeküstenradweg befuhren wir mit Abstand am längsten. Den ersten Teil von Antwerpen bis nach Harleem, also bis kurz vor Amsterdam. Der Radweg war, wie auch die Wege im Rest der Niederlande, wirklich toll. Da an der Küste auch kaum Steigung vorhanden ist, kann man so dort viele Kilometer am Tag zurücklegen.

Die Strecke ist teilweise wirklich toll gelegen und führt direkt durch die Dünen oder durch den Küstenwald. Auch durch den einen oder anderen Küstenort fährt man direkt hindurch. Diese Abwechslung ist wirklich toll und erinnerte uns an den Ostseeküstenradweg.

Unseren zweiten Teil des Nordseeküstenradwegs fuhren wir von Harlingen bis nach Cuxhaven. Hier war der Weg leider sehr eintönig, immerhin aber gut zu befahren. Wir fuhren fast die gesamte Zeit auf der Wasserabgewandten Seite des Deichs auf der Straße. Diese ist immer sehr gut asphaltiert gewesen und wir konnten ordentlich Kilometer fahren.

Durch viele Gatter mussten wir auch sehr viele Schafsweiden durchqueren. Diese sind leider häufig sehr voll mit Kot, welchen man nicht immer umfahren kann. Mit guten Schutzblechen sollte dies allerdings kein Problem darstellen.

Der Nordseeküstenradweg machte uns insgesamt viel Spaß am Fahren, allerdings war dieser nicht all zu abwechslungsreich. Trotzdem war dies zum Schluss eigentlich genau das richtige für uns, da wir dort recht einfach weit fahren konnten.

Unser erstes Mal auf Radreise

Dies war für uns alle das erste Mal, dass wir eine Radreise, oder sogar eine längere Fahrradtour, unternahmen.  Durch lange Planung und gute Vorbereitung vermissten wir an Ausrüstung während der Tour nichts, hatten aber auch nicht wirklich viel Überflüssiges dabei. Darüber waren wir sehr froh, da wir dann auch kein unnötiges Gewicht mitschleppen mussten.

An den ersten Tagen mussten wir noch etwas herausfinden, wie wir alles packen und aufbauen, doch es setzte schnell eine gewisse Routine ein, wodurch wir morgens und abends immer schneller wurden, und mehr Zeit auf dem Fahrrad verbringen konnten. Auch mit der täglichen Versorgung durch Essen und Trinken kamen wir super klar und hatten keine größeren Probleme.

Die Ausrüstung spielte super mit und es ging nicht größeres Kaputt. Außer ein paar kleineren Reparaturen hielten auch die Räder sehr gut durch, obwohl diese wirklich sehr stark strapaziert wurden. Eigentlich eher für Asphalt ausgelegt, war es für die Fahrräder kein Vergnügen mit all dem Gepäck die eine oder andere Geröllpiste durch die Alpen zu fahren.

Mit der Routenplanung waren wir sehr zufrieden, da wir größtenteils wirklich gute Wege befahren konnten. Die Natur und Umgebung, welche wir auf unserer Tour durchfuhren war wirklich toll und zeigte uns allen ganz neue Ecken von Deutschland, welche wir so bisher gar nicht kannten. Auch das Deutschland so abwechslungsreich ist, wie es sich uns präsentierte, hatten wir nicht erwartet.

Nach dieser Tour haben wir auf jeden Fall Lust auf weitere Radreisen und sind schon in Gedanken dabei zu überlegen, welche Touren bald anstehen könnten.

Ein großes Dankeschön!

Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei unseren großartigen Sponsoren bedanken, die uns während der gesamten zwei Monate unterstützt haben. Ohne sie wäre unsere Reise in dieser Form gar nicht erst möglich gewesen, wahrscheinlich aber überhaupt nicht. Daher:

Danke an Löffler, die jeden von uns mit hochwertigster Radbekleidung ausgestattet haben, die uns für zwei Monate bei Wind und Wetter großartige Dienste geleistet hat. Während der Fahrt waren wir so bestens für jede Situation auf dem Rad gewappnet. 

Danke an Uquip, die uns mit lightweight Camping-Stühlen und -Tisch, sowie Mikrofaser Handtüchern ausgestattet haben. So hatten wir zwischen den einzelnen Etappen den nötigen Komfort, der uns erlaubt hat, während der Fahrt alles zu geben.

Danke an bikebude24, die uns bei der Auswahl und Zusammenstellung bestens beraten haben, um uns schlussendlich drei wunderbare und zuverlässige Räder zu einem fast noch besseren Preis zu verkaufen. Die Räder waren während der gesamten Reise treue Begleiter und haben sich mehr als bezahlt gemacht. 

Danke an SKS, von denen wir neben Sattel und Rahmentasche auch Trinkfalschen und diverses Werkzeug erhalten haben, mit dem wir unseren Rädern die benötigte Aufmerksamkeit schenken könnten. So hatten wir die Sicherheit, dass falls mal was kaputt gehen sollte, wir der Sache schnell Herr werden würden. Und ohne Trinkflaschen wäre das Ganze eh nichts geworden. 

Danke an Wechsel, die uns mit drei Zelten und vergünstigten Schlafsäcken sowie Isomatten ausgestattet haben. Egal ob bei nächtlichen Gewittern in den Alpen oder bei 25 Grad am frühen Abend haben wir uns in unseren Zelten immer gut aufgehoben gefühlt. 

Wer Interesse an unserer Ausstattung hat, kann sich dazu gerne unsere Blogeinträge durchlesen, bei denen wir auf das Thema eingegangen sind: Tag 24: Ausrüstung / Kuchl Schaut auch unbedingt auf den Webseiten unserer Sponsoren vorbei, falls Ihr dabei seid eine eigene Radreise oder ein anderes Abenteuer vorzubereiten. 

Bedanken wollen wir uns auch noch einmal abschließend bei all unseren spontanen Unterstützern, die uns unterwegs auf vielfältigste Art und Weise unterstützt haben. Sei das nur über eine Wegauskunft, oder sogar über einen Platz im Garten auf dem wir unsere Zelte aufschlagen konnten. Oft wären wir ansonsten noch in den späten Abendstunden umhergefahren oder in die ein oder andere Falle getappt. Leider können wir uns hier nicht bei allen unseren Unterstützern bedanken und wollen auch nicht alle Namen preisgeben. Wir sind trotzdem sehr dankbar und freuen uns, eure Bekanntschaft gemacht zu haben. In den nächsten Tagen werdet Ihr noch Post von uns bekommen.

Großer Dank gebührt aber auch euch allen! Ihr seid uns für die gesamten zwei Monate treu gefolgt, durch die Höhen und (glücklicherweise) wenigen Tiefen unserer Reise. Euer Engagement hat uns immer weiter motiviert und uns dazu gebracht uns immer weiter und weiter an unsere Grenzen heranzutasten und schließlich zu überschreiten. 

Egal ob du uns nur über den Blog oder Instagram begleitet, viele oder gar keine Kommentare geschrieben hast, du warst ein integraler Teil unserer Reise. Damit hast auch du unsere Reise zu der großartigen Erfahrung gemacht, die sie letztendlich war und uns Dreien eine Riesenfreude bereitet. Vielen Dank dafür! Hoffentlich bist du auch in Zukunft wieder mit dabei. 

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