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Britischer Milliarden-Kredit für die Ukraine – Zieht Deutschland nach?

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Nach dem diplomatischen Eklat im Weißen Haus zeigt sich Großbritannien als entschlossener Unterstützer der Ukraine. Premierminister Keir Starmer empfing den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London mit offenen Armen und sicherte ihm nicht nur politische Rückendeckung zu, sondern auch handfeste finanzielle Hilfe: Ein Kredit in Höhe von 2,74 Milliarden Euro soll die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken. Doch während Großbritannien handelt, stellt sich die Frage: Zieht Deutschland nach?

In this handout photograph taken and released by the Ukrainian Presidential Press Service on October 10, 2024, Britain’s Prime Minister Keir Starmer (C), Ukraine’s President Volodymyr Zelensky (L) and NATO Secretary General Mark Rutte (R) speak during a trilateral meeting in London, amid the Russian invasion of Ukraine. (Photo by Handout / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / AFP) / XGTY / RESTRICTED TO EDITORIAL USE – MANDATORY CREDIT „AFP PHOTO / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE“ – NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS – DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS


Großbritannien geht voran: Milliarden für Waffen und Verteidigung

Der Kredit, der durch Zinsgewinne aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten in der EU finanziert wird, soll bereits in den kommenden Wochen in der Ukraine ankommen. Ein Großteil der Mittel wird direkt in die Rüstungsindustrie fließen, um neue Waffen zu produzieren und die Abwehr gegen Russland weiter auszubauen.

„Das ist ein klares Zeichen der unerschütterlichen Unterstützung für das ukrainische Volk„, hieß es aus der britischen Regierung. Starmer betonte, dass Großbritannien auch weiterhin auf der Seite der Ukraine stehen werde – mindestens bis zum Finanzjahr 2030/31. Die jährlichen britischen Militärhilfen belaufen sich derzeit auf mehr als 3,5 Milliarden Euro.

Selenskyj bedankte sich bei der britischen Bevölkerung und Regierung für die anhaltende Hilfe. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) schrieb er:

„Ich bin dem Volk und der Regierung des Vereinigten Königreichs für ihre große Unterstützung von Anfang an in diesem Krieg dankbar.“

Doch während London klare Signale sendet, bleibt eine Frage offen: Wie reagiert Deutschland auf diese neue Eskalation?


Deutschland und die Ukraine: Reicht die bisherige Unterstützung?

Deutschland gehört bereits zu den größten Unterstützern der Ukraine. Die Bundesregierung hat bis Anfang 2025 mehr als 28 Milliarden Euro an Militärhilfe bereitgestellt und versorgt das Land mit hochmoderner Waffentechnologie, darunter Leopard-2-Panzer, Flugabwehrsysteme und Munition.

Doch im Gegensatz zu Großbritannien hat die deutsche Bundesregierung bisher keine Kreditzusagen gemacht. Während Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Notwendigkeit einer langfristigen Hilfe betont, hält sich die Ampel-Koalition bei neuen Finanzzusagen bislang zurück.

Scholz äußerte sich zu dem britischen Milliardenkredit nur indirekt:

„Niemand will Frieden mehr als die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine. Wir stehen weiterhin an der Seite der Ukraine – militärisch, wirtschaftlich und humanitär.“

Doch während sich Großbritannien verpflichtet, bis mindestens 2030 zu zahlen, bleibt Deutschland vage.


Forderungen nach einem deutschen Ukraine-Kredit werden lauter

In Berlin wachsen die Forderungen nach einem deutschen Sonderkredit für die Ukraine. Politiker von CDU und FDP fordern, dass Deutschland sich dem britischen Modell anschließt.

CDU-Chef Friedrich Merz äußerte sich in einem Interview:

„Deutschland darf in dieser Situation nicht zögern. Wir müssen langfristige Unterstützung garantieren, genauso wie Großbritannien es tut.“

Auch Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) plädierte für eine verstärkte finanzielle Unterstützung der Ukraine, mahnte aber zur Vorsicht:

„Wir müssen mit Weitblick handeln. Jeder Euro muss effektiv genutzt werden, damit er in der Ukraine maximalen Nutzen bringt.“


Zögerliches Scholz-Kabinett: Kommt ein Kredit oder nicht?

Innerhalb der Ampel-Koalition gibt es jedoch Widerstand gegen ein solches Finanzpaket. Besonders Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat sich mehrfach gegen neue Schulden für die Ukraine ausgesprochen.

„Deutschland kann und wird weiterhin unterstützen – aber wir müssen auf eine nachhaltige Finanzierung achten.“

Stattdessen wird innerhalb der Bundesregierung über Alternativen diskutiert, darunter weitere Waffenlieferungen oder die stärkere Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Ukraine-Hilfe.

Die Debatte ist in vollem Gange – doch die Zeit drängt.


Fazit: Deutschland muss eine Entscheidung treffen

Während Großbritannien klare Kante zeigt und mit Milliarden vorangeht, ringt die deutsche Politik noch um ihre Strategie. Zwar hat Deutschland bereits enorme Summen in die Ukraine investiert, doch eine langfristige Finanzierungszusage bleibt aus.

Die zentrale Frage bleibt: Wird Deutschland dem britischen Beispiel folgen und einen eigenen Milliardenkredit für die Ukraine bereitstellen? Oder bleibt es bei der bisherigen Unterstützung?

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Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

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MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz

Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.

Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen

Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.

Andy Borg übernimmt den Platz

Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.

Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony

Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.

Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback

In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.

Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.

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