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Rente mit 63 vor dem Aus? Dieser Vorschlag könnte Millionen betreffen

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Die Rentenpolitik steht vor einem Wendepunkt: Wirtschaftsweise fordern radikale Änderungen, darunter die Abschaffung der „Rente mit 63“. Kritiker warnen vor sozialem Sprengstoff. Doch welche Alternativen gibt es? Und was bedeutet das für Millionen Beschäftigte?

Rentensystem unter Druck: Was jetzt gefordert wird

Die Herausforderungen sind enorm: Die Gesellschaft altert, während die Zahl der Erwerbstätigen sinkt. Gleichzeitig steigen die Kosten für Rente, Pflege und Krankenversicherung. Um das System zukunftssicher zu machen, fordert der Ökonom Martin Werding in einer neuen Studie einschneidende Reformen:

  • Höheres Renteneintrittsalter: Die Altersgrenze von 67 Jahren soll weiter steigen.
  • Ende der „Rente mit 63“: Die vorzeitige Altersrente für langjährig Versicherte soll abgeschafft werden.
  • Geringerer Rentenanstieg: Rentenerhöhungen sollen künftig begrenzt werden.
  • Private Vorsorge als Pflicht: Jeder soll zusätzlich privat für das Alter sparen müssen.

Ziel dieser Maßnahmen: Die Sozialabgaben auf 40 Prozent des Bruttoeinkommens begrenzen, um die Wirtschaft nicht weiter zu belasten.

Sozialer Sprengstoff: Wer profitiert, wer verliert?

Die Vorschläge treffen auf gemischte Reaktionen. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger unterstützt sie: „Ohne eine Begrenzung der Sozialbeiträge wird es keinen nachhaltigen Aufschwung geben.“ Doch Gewerkschaften und Sozialverbände sind alarmiert.

  • Verlierer: Ältere Arbeitnehmer mit körperlich belastenden Berufen, die auf einen früheren Renteneintritt angewiesen sind.
  • Gewinner: Unternehmen, die von stabileren Sozialabgaben profitieren würden.
  • Ungewiss: Die breite Mittelschicht, die länger arbeiten muss und gleichzeitig zur privaten Vorsorge gezwungen wird.

Besonders umstritten: Die Rente mit 63 wird von vielen genutzt, um vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Ihre Abschaffung könnte vor allem Menschen treffen, die jahrzehntelang in belastenden Berufen gearbeitet haben.

Wird das Rentenalter jetzt weiter steigen?

Ein zentraler Vorschlag ist die schrittweise Erhöhung des Rentenalters über 67 Jahre hinaus. Werding begründet dies mit der steigenden Lebenserwartung. Doch Kritiker warnen: Nicht jeder ist gesundheitlich in der Lage, länger zu arbeiten.

Experten fordern daher ein flexibleres Rentensystem, das individuelle Berufsbelastungen stärker berücksichtigt. Ein Handwerker hat andere Arbeitsbedingungen als ein Büroangestellter – eine sture Altersgrenze könnte ungerecht sein.

Fazit: Droht eine Renten-Revolution?

Die Vorschläge des Wirtschaftsweisen könnten das deutsche Rentensystem grundlegend verändern. Während Arbeitgeber und Ökonomen eine Reform für unvermeidlich halten, sehen viele Beschäftigte darin eine Gefahr für die soziale Sicherheit.

Ob die „Rente mit 63“ tatsächlich fällt, wird die Politik in den kommenden Monaten entscheiden. Sicher ist: Die Debatte wird kontrovers – und betrifft Millionen Menschen.

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Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

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MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz

Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.

Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen

Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.

Andy Borg übernimmt den Platz

Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.

Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony

Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.

Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback

In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.

Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.

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