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Ölfrachter-Kollision in der Nordsee: Brand, Umweltgefahr und Ermittlungen laufen

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Ein schwerer Schiffsunfall in der Nordsee sorgt derzeit für große Besorgnis. Am 10. März 2025 kollidierten der Öltanker „Stena Immaculate“ und das Frachtschiff „Solong“ nahe der britischen Küste. Die Kollision führte zu einem verheerenden Brand an Bord des Tankers, während auch mögliche Umweltgefahren durch ausgelaufenen Treibstoff untersucht werden. Zudem gibt es ein Todesopfer und einen Festgenommenen – die Hintergründe des Unglücks sind noch nicht vollständig geklärt.

Schwere Kollision mit Explosionen

Nach ersten Berichten prallte die „Solong“ gegen die ankernde „Stena Immaculate“, wobei mehrere Explosionen an Bord des Öltankers folgten. Die Besatzung musste das Schiff sofort verlassen, während sich die Flammen rasend schnell ausbreiteten. Die britische Küstenwache leitete umgehend eine Großrettungsaktion ein und konnte insgesamt 36 Crewmitglieder beider Schiffe bergen. Ein Besatzungsmitglied der „Solong“ wurde jedoch vermisst. Die Suche nach ihm wurde am Abend eingestellt, da keine Überlebenschancen mehr bestanden.

Ausgelaufenes Kerosin und Umweltgefahr

Ein besonders besorgniserregender Aspekt des Unfalls ist die Ladung der „Stena Immaculate“. Der Tanker transportierte rund 220.000 Barrel Kerosin, was etwa 35 Millionen Litern Flugzeugtreibstoff entspricht. Mindestens ein Tank wurde bei der Kollision beschädigt, was zu einem unkontrollierten Treibstoffaustritt führte. Noch ist unklar, wie viel Kerosin ins Meer gelangt ist.

Umweltschutzorganisationen, darunter Greenpeace, äußerten sich besorgt über mögliche Schäden für die britische Küstenregion. Erste Maßnahmen zur Eindämmung der Umweltfolgen laufen bereits, doch Experten warnen, dass eine vollständige Einschätzung der Folgen noch einige Tage dauern wird.

Mysteriöse Gefahrengut-Berichte dementiert

Zusätzlich gab es zunächst Gerüchte, dass die „Solong“ möglicherweise gefährliche Chemikalien, insbesondere Natriumcyanid, geladen hatte. Diese Berichte stellten sich jedoch als Fehlinformation heraus. Die deutsche Reederei Ernst Russ, die das Frachtschiff betreibt, erklärte, dass entsprechende Container zwar an Bord waren, jedoch leer.

Ermittlungen und Festnahme

Die britischen Behörden haben unterdessen einen 59-jährigen Mann festgenommen, der für den Unfall verantwortlich sein soll. Ihm wird grob fahrlässige Tötung vorgeworfen. Noch ist nicht bekannt, welche Rolle der Verdächtige genau in der Kollision spielte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um herauszufinden, ob menschliches Versagen oder technische Defekte zum Unglück führten.

Bergung und Sicherheitsmaßnahmen

Ein niederländisches Spezialunternehmen wurde damit beauftragt, die „Stena Immaculate“ zu sichern und möglicherweise abzuschleppen. Mehrere Löschschiffe sind bereits vor Ort, um das brennende Schiff von außen zu kühlen. Gleichzeitig wird versucht, die treibende „Solong“ unter Kontrolle zu halten, damit sie nicht auf die Küste zutreibt.

Fazit: Ein Unfall mit weitreichenden Folgen

Während die Rettungsmaßnahmen größtenteils abgeschlossen sind, bleiben die Folgen des Unfalls ungewiss. Die Umweltgefahr durch das auslaufende Kerosin ist noch nicht abschließend bewertet, und die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Für die Reedereien und die britischen Behörden beginnt nun eine intensive Aufarbeitung des Unglücks – mit möglichen juristischen Konsequenzen für die Verantwortlichen.

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Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

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MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz

Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.

Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen

Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.

Andy Borg übernimmt den Platz

Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.

Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony

Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.

Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback

In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.

Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.

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