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Union und SPD wollen Bürgergeld reformieren: Strengere Regeln, neuer Name

In den laufenden Koalitionsverhandlungen haben sich CDU/CSU und SPD auf einen grundlegenden Umbau des Bürgergelds geeinigt – eine Reform, die viele als politischen Kurswechsel werten. Das bisherige Bürgergeld-Modell, das erst vor gut einem Jahr eingeführt wurde, soll nicht nur inhaltlich deutlich verschärft, sondern auch umbenannt werden. Die neue Leistung soll künftig unter dem Arbeitstitel „Neue Grundsicherung“ laufen.

Schluss mit Schonfrist: Strenge Regeln für Arbeitsverweigerer
Ein zentrales Ziel der Reform: Wer Unterstützung vom Staat erhält, soll sich aktiv um Arbeit bemühen – sonst drohen härtere Konsequenzen. Die Koalitionspartner planen deutlich schärfere Sanktionen, wenn etwa Termine nicht wahrgenommen oder Arbeitsangebote abgelehnt werden. Künftig sollen Leistungskürzungen schneller greifen und konsequenter durchgesetzt werden – ein Punkt, auf den vor allem die Union bestanden hat. SPD-Verhandler zeigen sich kompromissbereit, auch wenn intern Kritik laut wird.
Abschied von der Vertrauenszeit
Mit der Einführung des Bürgergelds wurde die sogenannte „Vertrauenszeit“ eingeführt – in dieser Phase wurden Sanktionen bei Pflichtverstößen vorübergehend ausgesetzt. Genau dieses Element soll nun abgeschafft werden. Damit kommt die SPD einer langjährigen Forderung der Union nach.

Mehr Anreize für Arbeit: Neue Zuverdienstregeln geplant
Die Koalitionsparteien sind sich außerdem einig, dass die Anreize zur Arbeitsaufnahme gestärkt werden müssen. Dafür sollen die Zuverdienstgrenzen überarbeitet werden. Wer zusätzlich arbeitet, soll künftig mehr vom verdienten Geld behalten dürfen. Das Ziel: Menschen schneller und nachhaltiger in Arbeit bringen – ohne dass sie dafür sofort auf staatliche Unterstützung verzichten müssen.
SPD schluckt Kröten – um die Ampel zu beenden?
Gerade für die SPD ist das Zugeständnis schmerzhaft. Noch unter Kanzler Olaf Scholz hatte sie das Bürgergeld als „Respektreform“ eingeführt. Jetzt gibt sie zentrale Bestandteile wieder auf – offenbar als Preis dafür, dass ein neues Bündnis mit der Union zustande kommen kann. Kritiker aus den eigenen Reihen sprechen bereits von einem Rückschritt in alte Hartz-IV-Zeiten.

Kritik und offene Fragen
Sozialverbände und Gewerkschaften äußern sich besorgt. Sie befürchten, dass die neuen Regeln vor allem die Schwächsten treffen werden – etwa Langzeitarbeitslose oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Unklar ist bisher auch, ob es eine Übergangsregelung geben wird und wann genau das neue System in Kraft treten soll.
Fest steht: Die Einigung über das Bürgergeld ist eines der umstrittensten Kapitel der laufenden Koalitionsverhandlungen. Mit dem geplanten Umbau sendet die neue Regierungskoalition ein deutliches Signal: Wer Hilfe vom Staat will, muss mehr leisten – oder mit Konsequenzen rechnen.

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Mit 64 Jahren arbeitslos – findet Bärbel in der digitalen Welt noch eine Chance?

Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant – und wer nicht mithält, droht abgehängt zu werden. Für die 64-jährige Bärbel ist das längst Realität. Nach Jahrzehnten im Berufsleben steht sie plötzlich ohne Job da. Trotz Erfahrung, Motivation und Durchhaltevermögen gestaltet sich die Suche nach einer neuen Stelle schwieriger, als sie es je erwartet hätte. Vor allem die Digitalisierung stellt sie vor große Herausforderungen. Doch Bärbel gibt nicht auf – und geht mutig ihren Weg.

Erfahrung trifft Realität: Der schwierige Neustart
Bärbel ist 64 Jahre alt und seit einigen Monaten arbeitslos. Für viele in ihrem Alter wäre das ein Anlass, sich langsam in den Ruhestand zu verabschieden. Nicht so für Bärbel. Sie möchte weiterhin arbeiten, sich einbringen, gebraucht werden. Doch der Weg zurück in den Beruf ist steinig.
Trotz zahlreicher Bewerbungen erhält sie kaum Rückmeldungen – und wenn doch, enden die Gespräche oft mit der Absage, dass man „jemanden Jüngeren gesucht“ habe. Dabei bringt sie jahrzehntelange Erfahrung mit, Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft. Aber reicht das im digitalen Zeitalter noch?

Digitale Kluft statt Chancengleichheit
Eine der größten Hürden für Bärbel: die Digitalisierung der Arbeitswelt. Stellenausschreibungen, Bewerbungsprozesse, Online-Vorstellungsgespräche – all das läuft heute fast ausschließlich digital. Ohne eigenes Gerät war sie lange auf die wenigen öffentlichen Computer in der Bibliothek angewiesen. Zeitlich begrenzt, technisch veraltet – für gezielte Jobsuche kaum geeignet.
Bärbel musste erkennen, dass der Anschluss an die moderne Arbeitswelt nicht nur Wissen, sondern auch die entsprechende Ausstattung voraussetzt. Doch ein eigener Laptop war bisher schlicht nicht finanzierbar. Ein Dilemma, das sie mit vielen älteren Arbeitssuchenden teilt.

Der Wendepunkt: Hilfe zur Selbsthilfe
Doch Bärbel ist keine, die den Kopf in den Sand steckt. Sie beschließt, ihre letzten Ersparnisse zusammenzukratzen und sich einen gebrauchten Laptop zu besorgen. Unterstützung erhält sie von einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf die digitale Teilhabe von älteren Menschen spezialisiert hat.
Mit dem neuen Gerät beginnt für sie ein neuer Abschnitt. Sie lernt, wie man Bewerbungen professionell online einreicht, nimmt an kostenlosen Webinaren teil und macht sich mit Videoanrufen und virtuellen Bewerbungsgesprächen vertraut. Ihre Motivation zahlt sich aus: Die ersten Einladungen lassen nicht lange auf sich warten.

Digitale Bildung als Schlüssel
Bärbels Geschichte zeigt: Es ist nie zu spät, sich weiterzubilden – auch und gerade digital. Mit gezielten Schulungen, Übung und etwas Unterstützung konnte sie innerhalb kurzer Zeit große Fortschritte machen. Heute weiß sie, wie man Online-Jobbörsen filtert, wie ein PDF-Lebenslauf versendet wird und wie wichtig digitale Selbstpräsentation geworden ist.
Solche Kompetenzen sind für viele ältere Menschen nicht selbstverständlich. Hier sind Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gefragt, niedrigschwellige Angebote zu schaffen, die digitale Teilhabe ermöglichen – ohne Altersbarrieren.
Vorurteile abbauen – Potenziale erkennen
Trotz neuer Fähigkeiten stößt Bärbel weiterhin auf das größte Hindernis: Altersdiskriminierung. Viele Arbeitgeber scheinen ältere Bewerber:innen von vornherein auszuschließen – obwohl gerade sie oft über wertvolle Soft Skills wie Zuverlässigkeit, Geduld und Teamgeist verfügen.
Bärbel kämpft gegen diese Vorurteile an – mit jeder Bewerbung, jedem Vorstellungsgespräch. Sie ist überzeugt: „Es geht nicht nur um mich. Ich möchte zeigen, dass wir Älteren noch viel zu bieten haben – wenn man uns die Chance dazu gibt.“

Ein Hoffnungsschimmer in schwierigen Zeiten
Mittlerweile ist Bärbel optimistischer als noch vor wenigen Monaten. Die digitale Technik hat ihr nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet – sie hat auch ihr Selbstvertrauen gestärkt. Sie weiß, dass sie am Ball bleiben muss, aber sie ist bereit.
Ein konkretes Jobangebot hat sie noch nicht – aber Gespräche laufen. Und jedes Gespräch ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Fazit: Bärbels Geschichte steht für viele
Was Bärbel erlebt, ist kein Einzelfall. In Deutschland sind immer mehr ältere Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen – und oft mangelt es nicht an Können, sondern an Chancen. Der digitale Wandel verschärft diese Entwicklung zusätzlich.
Doch Bärbels Weg zeigt auch: Mit Entschlossenheit, Unterstützung und Mut zur Veränderung ist es möglich, neue Perspektiven zu erschließen – auch jenseits der 60. Ihr Beispiel macht Hoffnung. Denn niemand sollte sich mit 64 fragen müssen, ob die Gesellschaft noch Platz für ihn hat.
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