Aktuell
AfD und BSW setzen Werbeverbot für die Bundeswehr durch – Ungewöhnliches Bündnis sorgt für Diskussionen

In Zwickau haben die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gemeinsam ein Werbeverbot für die Bundeswehr beschlossen. Dieser Schritt hat für Aufsehen gesorgt, da die AfD traditionell als Partei gilt, die eine starke nationale Verteidigung unterstützt. Die Zusammenarbeit mit dem BSW, das sich eher als friedensorientierte Kraft positioniert, ist in dieser Form unerwartet. Während Befürworter das Verbot als Schutz vor Militarisierung des öffentlichen Raums sehen, kritisieren Gegner, dass es die Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr erschweren könnte.
Hintergrund: Streit um eine Bundeswehr-Straßenbahn
Auslöser für den Beschluss war eine Bundeswehr-Werbekampagne in Zwickau, bei der eine Straßenbahn in Tarnfarben gestaltet wurde. Diese Form der Werbung stieß bei einigen Politikern auf Widerstand. Besonders die BSW-Fraktion argumentierte, dass Rekrutierungsmaßnahmen der Bundeswehr nicht in den öffentlichen Raum gehören.
Auch AfD-Politiker Sven Itzek schloss sich dieser Meinung an und äußerte sich in der Debatte provokant:
„Wenn die Politiker ihre eigenen Kinder in den Krieg schicken müssten, wäre dieser ganz schnell vorbei.“
Mit diesem Argument unterstrich er die ablehnende Haltung gegenüber militärischer Werbung, insbesondere mit Blick auf potenzielle Kriegseinsätze.

Ein politisches Bündnis mit Überraschungseffekt
Dass die AfD und das BSW in dieser Frage zusammenarbeiten, überrascht viele. Normalerweise gilt die AfD als Partei, die sich für eine stärkere Bundeswehr und höhere Verteidigungsausgaben einsetzt. Die BSW wiederum hat sich als Bewegung aus der linken Friedenspolitik heraus entwickelt und steht für eine kritischere Haltung gegenüber militärischen Einsätzen.
Innerhalb der AfD stieß der Antrag auf gemischte Reaktionen. Während einige Mitglieder ihn unterstützten, warfen andere die Frage auf, ob die Partei damit nicht ihre eigene Linie untergrabe. Kritiker innerhalb der AfD verglichen den Antrag sogar mit „einem Grußwort aus der DDR“, da er nach ihrer Auffassung eine zu pazifistische Haltung widerspiegle.
Kritik und Zustimmung aus verschiedenen Lagern
Die Entscheidung für das Werbeverbot sorgt in der Stadt und darüber hinaus für eine breite Diskussion.
- Befürworter argumentieren, dass Werbung für das Militär nicht in den öffentlichen Raum gehört, insbesondere nicht in einer Zeit wachsender internationaler Spannungen. Für sie sei es problematisch, dass die Bundeswehr mit Werbemaßnahmen aktiv um junge Menschen wirbt, die sich möglicherweise nicht vollständig über die Risiken eines militärischen Berufs im Klaren sind.
- Kritiker hingegen sehen in dem Werbeverbot eine Einschränkung der Bundeswehr, die auf neue Rekruten angewiesen ist. In Zeiten, in denen das Interesse an einer Karriere beim Militär ohnehin sinkt, sei es kontraproduktiv, Werbemaßnahmen zu beschränken. Auch Vertreter der CDU und FDP äußerten sich besorgt über das Signal, das von diesem Beschluss ausgeht.
Langfristige Folgen unklar – Debatte über Bundeswehrwerbung wird weitergehen
Die Entscheidung aus Zwickau könnte Signalwirkung haben. Die Frage, ob militärische Werbung im öffentlichen Raum erlaubt sein sollte, wird nicht nur in Sachsen, sondern auch in anderen Bundesländern zunehmend diskutiert.
Ob das Bündnis zwischen AfD und BSW in dieser Form fortbestehen wird oder ob es eine einmalige Übereinstimmung war, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Diskussion um die Bundeswehrwerbung weitergehen wird – sowohl auf kommunaler als auch auf bundesweiter Ebene.

Aktuell
Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz
Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.
Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen
Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.
Andy Borg übernimmt den Platz
Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.
Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony
Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.
Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback
In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.
Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.
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