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Bundestagswahl 2025: Totale Abschottung oder Kontrollverlust? Die schockierende Wahrheit über Europas Grenzpolitik!

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Die Bundestagswahl 2025 und der Kampf um Migration: Bringt eine harte Abschottung wirklich Sicherheit?

Wenige Monate vor der Bundestagswahl wird die Debatte um Migration und Grenzschließungen immer hitziger geführt. Die Forderungen nach drastischen Maßnahmen zur Begrenzung irregulärer Migration werden lauter – vor allem aus den Reihen der AfD und Teilen der CDU. Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck legte bereits einen Zehn-Punkte-Plan vor, während FDP-Chef Christian Lindner die ehemalige Ampelkoalition für das Erstarken der AfD verantwortlich macht. Doch funktioniert die vollständige Abschottung Europas überhaupt? Oder führt sie zu noch mehr Problemen, als sie lösen kann?


Wunschdenken oder Realität? Grenzschließungen und ihre Folgen

Die Forderung nach „kompletten Grenzschließungen“ ist nicht neu, doch Experten warnen vor einer massiven Fehleinschätzung. Historische Beispiele zeigen, dass harte Grenzregime oft das Gegenteil von dem bewirken, was politisch gewünscht wird.

Der renommierte Migrationsforscher Hein de Haas erinnert an die Lage in Südeuropa in den 1990er Jahren: Nordafrikaner konnten damals legal nach Europa einreisen, arbeiten und kehrten anschließend in ihre Heimat zurück. Erst als strikte Visumpflichten eingeführt wurden, entschieden sich viele, dauerhaft zu bleiben und ihre Familien nachzuholen.

Ein ähnlicher Effekt wurde in den USA beobachtet: Je schärfer die Kontrollen an der mexikanischen Grenze wurden, desto mehr Migranten entschieden sich für eine dauerhafte Niederlassung statt einer temporären Arbeitsmigration.


Die „Nordkorea-Falle“: Warum Europa sich nicht komplett abschotten kann

Ein weiteres Problem: Ein vollständiger Grenzstopp ist praktisch unmöglich, es sei denn, Europa würde sich in eine Art „zweites Nordkorea“ verwandeln, so de Haas in einem Interview mit Der Spiegel. Grenzzäune, Patrouillen und Migrationsabkommen mit Drittstaaten wie der Türkei führen oft nur dazu, dass Menschen neue und gefährlichere Wege wählen.

Das beste Beispiel ist der sogenannte „Wasserbett-Effekt“: Wird eine Route geschlossen, öffnet sich automatisch eine andere. Die EU-Türkei-Vereinbarung hat zwar die Zahl der Flüchtlinge, die über die Ägäis nach Griechenland kommen, reduziert – doch gleichzeitig sind die Routen über Libyen und das Mittelmeer stärker frequentiert worden.


Gibt es eine Lösung? Die Rolle der EU und die Alternativen zur totalen Abschottung

Selbst migrationskritische Experten warnen davor, Grenzschließungen als Allheilmittel zu betrachten. Ulrich Becker, Direktor am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, betont: „Ohne verbindliche Regeln zur Registrierung, zur Grenzkontrolle und zur gerechten Verteilung von Zuwandernden wird es nicht gehen.“

Sein Fazit: Es braucht klare Regeln, aber eine komplette Abschottung ist weder praktikabel noch mit demokratischen Prinzipien vereinbar.

Auch Migrationsforscher Stefan Luft sieht eine politische Gefahr: „Würde die Politik ihren Steuerungsanspruch aufgeben, könnte das die gesellschaftliche Polarisierung weiter vorantreiben.“


Wahlkampf 2025: Welche Partei hat die beste Strategie?

Die Bundestagswahl 2025 steht unter dem Zeichen der Migrationsdebatte. Während die AfD für eine harte Abschottung und massive Zurückweisungen eintritt, positionieren sich CDU und FDP für schärfere Grenzkontrollen, aber innerhalb des europäischen Rechtsrahmens. Die Grünen setzen auf eine Mischung aus humanitärer Verantwortung und pragmatischen Steuerungsmechanismen, während SPD und Linke auf eine noch stärkere Integration setzen.

Die Frage bleibt: Welches Konzept ist wirklich umsetzbar – und welche Partei kann es nach der Wahl durchsetzen?

Fest steht: Migration wird eines der wahlentscheidenden Themen sein. Doch ob radikale Maßnahmen wirklich die Lösung sind oder am Ende mehr Probleme schaffen als lösen, bleibt abzuwarten.


Fazit: Abschottung oder Steuerung? Der Kampf um die richtige Migrationspolitik

Die Forderung nach Grenzschließungen mag auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, doch historische und wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Harte Abschottung ist keine dauerhafte Lösung. Vielmehr braucht es eine realistische und rechtsstaatliche Strategie, die Migration steuert, aber nicht ignoriert oder völlig blockiert.

Wie sollte Deutschland mit dem Thema Migration umgehen?

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Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

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MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz

Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.

Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen

Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.

Andy Borg übernimmt den Platz

Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.

Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony

Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.

Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback

In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.

Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.

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