Aktuell
Gehaltsplus für Abgeordnete? Bundestagsdiäten sollen kräftig steigen – Kritik wächst

Im Sommer 2025 könnte es eine spürbare Gehaltserhöhung für die Bundestagsabgeordneten geben. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes könnte die Entschädigung um 5,4 Prozent steigen. Das würde bedeuten, dass die Abgeordneten rund 600 Euro mehr pro Monat erhalten. Während viele Politiker diese automatische Anpassung verteidigen, wächst in der Bevölkerung der Unmut. Kritiker fordern mehr Transparenz und eine stärkere Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage der Bürger.

Automatische Diätenerhöhung sorgt für Diskussionen
Jedes Jahr am 1. Juli werden die Bundestagsdiäten automatisch an die allgemeine Lohnentwicklung in Deutschland angepasst. Grundlage dafür ist der sogenannte Nominallohnindex, der die durchschnittliche Gehaltsentwicklung der Bevölkerung widerspiegelt. Steigen die Einkommen in Deutschland, steigen auch die Diäten der Abgeordneten – ganz ohne zusätzliche politische Entscheidung.
Genau dieser Automatismus sorgt nun für hitzige Debatten. Während Arbeitnehmer in vielen Branchen um Lohnerhöhungen kämpfen müssen, steigt das Gehalt der Parlamentarier von selbst. Vor allem angesichts steigender Lebenshaltungskosten empfinden viele Bürger diese Regelung als ungerecht.

Wie hoch fällt die Gehaltserhöhung aus?
Derzeit erhalten Bundestagsabgeordnete eine monatliche Entschädigung von 11.227,20 Euro brutto. Sollte die geplante Erhöhung von 5,4 Prozent umgesetzt werden, steigt ihr Einkommen auf 11.833,46 Euro. Das wäre eine der größten Anpassungen der letzten Jahre.
Zum Vergleich: Viele Tarifbeschäftigte erhalten Erhöhungen zwischen zwei und vier Prozent, die oft hart verhandelt werden müssen. In Anbetracht dessen fordern Kritiker eine Reform des Systems und eine stärkere politische Auseinandersetzung mit den eigenen Bezügen.

Steuerzahlerbund und Opposition üben Kritik
Der Bund der Steuerzahler sieht die automatische Anpassung kritisch. Präsident Reiner Holznagel fordert eine Begründungspflicht für Diätenerhöhungen und mehr Transparenz. „Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, warum ihre gewählten Vertreter automatisch mehr Geld bekommen, während viele Menschen kaum Gehaltserhöhungen sehen“, so Holznagel.
Auch in der Politik gibt es Widerstand. Besonders Die Linke und die AfD sprechen sich gegen die automatische Anpassung aus. Sie argumentieren, dass Bundestagsabgeordnete ihre Bezüge nicht an eine Formel koppeln, sondern selbst über Erhöhungen abstimmen sollten – und dabei die wirtschaftliche Lage der Bevölkerung berücksichtigen müssen.

Wahlrechtsreform als Ausgleich?
Eine Entlastung für den Bundeshaushalt könnte die geplante Wahlrechtsreform bringen. Ab 2025 wird die Zahl der Bundestagsabgeordneten von 733 auf 630 reduziert. Schätzungen zufolge könnten dadurch jährlich bis zu 125 Millionen Euro eingespart werden.
Doch Kritiker warnen: Die Ersparnisse durch weniger Abgeordnete sollten nicht als Argument für Gehaltserhöhungen dienen. Die eigentlichen Kosten im Parlament entstehen durch Mitarbeitergehälter, Büroausgaben und Reisekosten – nicht allein durch die Diäten.

Wird die Erhöhung wirklich kommen?
Ob die geplante Diätenerhöhung tatsächlich umgesetzt wird, ist noch nicht sicher. Zwar sieht der Automatismus eine Anpassung vor, aber das Parlament könnte diese aussetzen oder reduzieren, wenn der öffentliche Druck zu groß wird.
In der Vergangenheit gab es bereits Fälle, in denen Gehaltssteigerungen angesichts wirtschaftlicher Krisen gestoppt wurden. Sollte sich der Widerstand aus der Bevölkerung verstärken, könnte es auch diesmal zu Anpassungen kommen. Die endgültige Entscheidung wird in den kommenden Monaten getroffen.

Politischer Sprengstoff für die Regierung
Die automatische Gehaltserhöhung für Bundestagsabgeordnete wird weiterhin für hitzige Diskussionen sorgen. Während Befürworter den Mechanismus als gerecht und notwendig verteidigen, sehen Kritiker ihn als selbstbedienerisch und unfair.
Ob die Anpassung tatsächlich kommt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Das Thema wird die politische Debatte weiter anheizen – vor allem in Zeiten, in denen viele Bürger mit steigenden Preisen kämpfen.

Aktuell
Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz
Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.
Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen
Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.
Andy Borg übernimmt den Platz
Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.
Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony
Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.
Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback
In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.
Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.
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