Haus und Garten
Heizkosten sparen: Warum du die Heizung nachts nicht komplett ausschalten solltest

Steigende Energiekosten machen das Heizen zur finanziellen Herausforderung. Viele Menschen suchen deshalb nach Möglichkeiten, ihre Heizkosten zu senken. Eine weit verbreitete Annahme ist, dass es sinnvoll sei, die Heizung über Nacht komplett auszuschalten. Doch genau das kann langfristig sogar mehr Energie verbrauchen und höhere Kosten verursachen.
Heizung nachts ausschalten – sinnvoll oder nicht?
Während der kalten Monate kühlt eine Wohnung oder ein Haus nachts von selbst aus. Es scheint daher logisch, die Heizung in dieser Zeit abzustellen, um Energie zu sparen – schließlich verbringt man die Nacht unter einer warmen Decke. Doch genau hier liegt das Problem:
✔ Die Heizenergie für das erneute Aufwärmen am Morgen ist oft höher als die Ersparnis in der Nacht.
✔ Kalte Wände speichern keine Wärme mehr, sodass sie morgens viel mehr Energie benötigen, um wieder auf Raumtemperatur zu kommen.
✔ Das Risiko für Schimmelbildung steigt in kalten Räumen, da sich Feuchtigkeit an den ausgekühlten Wänden absetzen kann.
Fachleute sprechen hier von der sogenannten „thermischen Trägheit“: Ein Raum, der konstant eine moderate Temperatur hält, benötigt weniger Energie als ein Raum, der erst wieder stark aufgeheizt werden muss. Ähnlich wie ein Kachelofen, der nach dem Aufwärmen wenig Holz benötigt, hält ein gut temperierter Raum seine Wärme besser.

Wann lohnt sich eine Nachtabsenkung der Heizung?
Ob eine leichte Reduzierung der Heizleistung in der Nacht sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
✔ Gut gedämmte Gebäude speichern die Wärme länger, sodass sich eine Nachtabsenkung weniger lohnt.
✔ Fußbodenheizungen haben eine langsame Wärmeentwicklung – wer hier nachts die Temperatur senkt, muss frühzeitig wieder hochdrehen, um morgens eine angenehme Temperatur zu haben.
✔ In schlecht isolierten Wohnungen kann eine leichte Reduzierung (z. B. auf Stufe 2, etwa 16–18 °C) Energie sparen, ohne dass morgens ein zu hoher Energieaufwand nötig ist.
Wer gerne in kühleren Räumen schläft, kann die Heizung nachts etwas herunterdrehen – aber nicht komplett ausschalten. Das führt meist nicht zu einer echten Ersparnis, sondern erhöht nur den Energiebedarf am nächsten Morgen.
Effektive Tipps zum Heizkosten sparen
Wer Heizkosten senken möchte, kann auf einfache Maßnahmen setzen, die den Energieverbrauch optimieren:
✅ Raumtemperaturen gezielt anpassen: Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Im Schlafzimmer reichen oft 18 °C aus, während im Wohnzimmer 20–22 °C angenehmer sind. Jedes Grad weniger spart Geld.
✅ Türen schließen: Wer Räume unterschiedlich beheizt, sollte Türen geschlossen halten, um Wärmeverluste zu vermeiden.
✅ Richtig lüften: Mehrmals täglich kurz und kräftig lüften (Stoßlüften), anstatt die Fenster dauerhaft zu kippen – so entweicht weniger Wärme.
✅ Heizkörper freihalten: Möbel oder Vorhänge sollten Heizkörper nicht verdecken, damit die warme Luft sich optimal im Raum verteilen kann.
✅ Fenster abdichten & Jalousien nutzen: Über Nacht geschlossene Rollos oder Vorhänge können bis zu 50 % der Wärme im Raum halten und so Energie sparen.
✅ Heizkörper entlüften: Vor jeder Heizperiode sollten Heizkörper überprüft und entlüftet werden – dadurch kann die Wärme effizienter verteilt werden und es lässt sich jährlich Geld sparen.

Fazit: Konstant statt extrem heizen
Statt die Heizung nachts komplett auszuschalten, ist es besser, sie auf niedriger Stufe weiterlaufen zu lassen. So bleibt die Wohnung angenehm temperiert, ohne dass morgens unnötig viel Energie für das Wiederaufheizen verbraucht wird. Wer zusätzlich auf effiziente Heizmethoden setzt, kann die Energiekosten reduzieren, ohne auf Komfort zu verzichten.

Haus und Garten
Kalk im Spülkasten? So bringst du ihn schnell wieder auf Vordermann!

Ein verkalkter Spülkasten kann nicht nur die Toilettenspülung beeinträchtigen, sondern auch den Wasserverbrauch in die Höhe treiben. Damit das nicht passiert, solltest du regelmäßig eine gründliche Reinigung durchführen. Hier erfährst du, wie du deinen Spülkasten effektiv reinigst und welche Hausmittel dabei helfen.
Warum ist die Reinigung des Spülkastens wichtig?
Je nach Wasserhärte in deiner Region können sich Kalkablagerungen im Haushalt schneller oder langsamer bilden. Besonders im Badezimmer setzen sie sich gerne an Armaturen und in Rohren fest – der Spülkasten bildet dabei keine Ausnahme. Neben einer schlechteren Spülleistung bieten Kalkablagerungen auch einen Nährboden für Bakterien. Deshalb solltest du alle paar Monate eine gründliche Reinigung durchführen.
So bekommst du den Spülkasten wieder sauber – 8 einfache Schritte
1. Das richtige Reinigungsmittel wählen
Um die Umwelt zu schonen, solltest du auf chemische Reinigungsmittel verzichten und lieber auf Hausmittel setzen:
- Essigessenz: Ideal zur regelmäßigen Reinigung bei leichten Ablagerungen.
- Zitronensäure: Hilft gegen mittlere Kalkrückstände.
- Salzsäure: Nur bei extrem starken Ablagerungen verwenden.
2. Den Spülkasten öffnen
Je nach Bauart gibt es zwei Varianten:
- Unterputz-Spülkasten: Zuerst die Abdeckung nach oben schieben und entfernen, dann die Trennwand mit einem Schraubenzieher lösen.
- Freistehender Spülkasten: Meist mit Klammern gesichert – vorsichtig lösen und den Deckel abnehmen.
Bevor du loslegst, solltest du den Wasserzulauf abstellen und Gummihandschuhe tragen.

3. Mechanikteile entfernen
- Betätigungsarm lösen, um an den Ablaufverschluss zu gelangen.
- Schwimmer herausnehmen, da er den Wasserstand reguliert.
- Einlassventil abschrauben, um eine gründliche Reinigung zu ermöglichen.
4. Dichtungen überprüfen
Kontrolliere die Dichtungen auf Kalkablagerungen oder Beschädigungen und ersetze sie, falls nötig.
5. Einzelteile einweichen
Alle ausgebauten Komponenten in einen Eimer mit Wasser und Reinigungsmittel legen, um Kalkrückstände zu lösen.
6. Den Spülkasten einweichen
Gieße eine Mischung aus Wasser und deinem Reinigungsmittel in den leeren Spülkasten und lasse sie einige Stunden einwirken.
7. Gründlich reinigen
Nach der Einwirkzeit den Spülkasten und alle Teile mit einer Bürste schrubben, um letzte Rückstände zu entfernen.

8. Zusammenbauen und testen
- Alle Teile wieder einsetzen: Erst das Einlassventil, dann den Schwimmer und schließlich den Betätigungsarm.
- Deckel wieder aufsetzen und befestigen.
- Wasserzulauf öffnen und die Spülung testen.
Fazit: Eine kleine Mühe mit großem Nutzen
Die regelmäßige Reinigung des Spülkastens verhindert nicht nur Funktionsstörungen, sondern spart langfristig Wasser und mögliche Reparaturkosten. Wann hast du das letzte Mal deinen Spülkasten gereinigt?
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