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Ohne BH auf Sendung: Albanischer TV-Sender entfacht weltweite Diskussion

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Revolution oder Provokation? Nachrichtensprecherinnen ohne BH sorgen für Aufsehen

Der albanische Fernsehsender Zjarr TV hat mit einer unkonventionellen Methode weltweite Aufmerksamkeit erregt: Moderatorinnen präsentieren die Nachrichten ohne BH und in offenen Blusen. Diese Entscheidung sorgt seit Jahren für hitzige Debatten – von innovativer Transparenz bis hin zu sexistischen Methoden zur Quotensteigerung.


Ein gewagtes Konzept mit Erfolg

Albanien gilt als konservatives Land mit einer von Zensur geprägten Vergangenheit. Doch der TV-Sender Zjarr TV entschied sich für eine radikale Abkehr vom Standard. Laut dem Senderinhaber Ismet Drishti war der Grundgedanke nicht etwa Sexappeal, sondern symbolische Transparenz in der Berichterstattung. „In Albanien sind Nachrichten oft von politischen Interessen geprägt. Wir wollten eine ungeschönte Wahrheit präsentieren – in ihrer ganzen Nacktheit“, erklärte er.

Die Strategie ging auf: Zjarr TV verzeichnete einen massiven Anstieg der Einschaltquoten und plante sogar, das Format international auszuweiten – mit Sendungen auf Englisch und Französisch. Besonders eine Nachrichtensprecherin rückte ins Rampenlicht: Die damals 21-jährige Enki Bracaj wurde durch ihre gewagte Präsentation zur Berühmtheit.


Karrieresprung oder Skandal? Die Geschichte von Enki Bracaj

Bracaj erhielt den Job nach einem Casting, bei dem sie in einer weit geöffneten Bluse erschien. Die junge Frau, die Public Relations studierte, sah darin eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben. „Wer Erfolg haben will, muss auffallen“, sagte sie selbstbewusst. Ihre Eltern unterstützten ihre Entscheidung, doch nicht jeder war begeistert.

Der Medienrummel war enorm, doch schließlich endete ihre Karriere bei Zjarr TV abrupt. Offiziell verließ sie den Sender wegen Unzufriedenheit mit ihrem Gehalt. Doch Insider berichten, dass ihr Angebot von Playboy der wahre Grund war. Für den albanischen Sender war das ein Schritt zu weit.


Nachfolgerin Greta Hoxhaj tritt ins Rampenlicht

Nach Bracajs Abgang musste Zjarr TV Ersatz finden – und fand ihn in der 24-jährigen Greta Hoxhaj. Auch sie begann ihre Nachrichtensendung mit auffälligen Outfits und rückte damit ins mediale Interesse. Obwohl sie bereits seit fünf Jahren als Journalistin tätig war, erlangte sie erst durch ihre freizügige Präsentation landesweite Bekanntheit.

Hoxhaj selbst zeigte sich unbeeindruckt von der Kritik. „Das ist meine Arbeit, und ich bin glücklich damit.“ Während sie privat normale Kleidung trägt, entschied sie sich bewusst für diesen Look im Fernsehen. Besonders ikonisch: ihre rosa Blazer, unter denen sie nichts trug.


Zwischen Innovation und Objektivierung: Geteilte Meinungen

Während einige das Konzept als clevere Marketingstrategie loben, kritisieren andere die Sexualisierung von Frauen im Journalismus. „Es ist traurig, dass so etwas akzeptiert wird, um im Fernsehen Erfolg zu haben“, kommentierte ein Kritiker online. Andere hingegen sahen es als mutige Entscheidung, um sich von traditionellen Nachrichtensendungen abzuheben.

Interessanterweise hielten sich feministische Gruppen und journalistische Vereinigungen in Albanien weitgehend zurück. Während Journalisten wie Leonard Olli betonten, dass jeder Zuschauer selbst entscheiden könne, ob er den Sender einschaltet, äußerte sich Aleksander Cipa, Vorsitzender der Vereinigung albanischer Journalisten, kritisch: „Nacktheit wird die Krise in den Medien nicht lösen.“


Die Diskussion geht weiter: Ist das Fernsehen bereit für solche Veränderungen?

Während Zjarr TV weiterhin polarisiert, bleibt eines sicher: Der Sender hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ist diese Form der Nachrichtenpräsentation revolutionär oder ein Rückschritt für die Rolle der Frau im Journalismus?

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Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

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MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz

Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.

Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen

Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.

Andy Borg übernimmt den Platz

Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.

Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony

Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.

Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback

In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.

Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.

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