Haus und Garten
Stinkwanzen loswerden: So schützt du dein Zuhause vor den lästigen Krabblern

Wenn es draußen kälter wird, suchen sich Stinkwanzen ein warmes Plätzchen – und oft landen sie dabei in unseren Wohnungen. Zwar sind sie für den Menschen ungefährlich, doch ihr beißender Geruch macht sie zu ungebetenen Gästen. Hier erfährst du, wie du Stinkwanzen effektiv aus deinem Zuhause vertreibst und dich dauerhaft vor ihnen schützt.
Warum Stinkwanzen in Wohnungen eindringen
Sobald die Temperaturen unter 10°C sinken, werden Stinkwanzen aktiv auf der Suche nach warmen Rückzugsorten. Gut isolierte Häuser bieten ihnen den idealen Unterschlupf, denn durch kleinste Ritzen in Fensterrahmen, Türen oder Wänden gelangen sie ins Innere. Dort verstecken sie sich oft in Wandspalten, hinter Möbeln oder auf Dachböden, wo sie in eine Art Winterruhe verfallen.
Doch Vorsicht: Eine einzige Stinkwanze kann bis zu 450 Eier legen, wodurch sich die Population schnell vergrößert. Wer Stinkwanzen entdeckt, sollte daher nicht lange zögern, sondern schnell handeln.
Was du über Stinkwanzen wissen solltest
Stinkwanzen stammen ursprünglich aus Asien, haben sich aber in den letzten Jahren in ganz Europa verbreitet. Sie sind zwischen ein und zwei Zentimeter groß und ernähren sich vor allem von Früchten, Samen und Pflanzen.
Zwar sind die Insekten für den Menschen völlig harmlos, doch sie haben eine unangenehme Eigenschaft: Bei Gefahr setzen sie ein stark riechendes Sekret frei, das sich lange in der Wohnung halten kann. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten verirren sie sich häufig in Häuser und können dort zu einer echten Plage werden.
Können Stinkwanzen fliegen?
Ja, und dabei machen sie sogar ordentlich Lärm! Vor allem wenn sie auf der Suche nach neuen Verstecken oder Futterquellen sind, nutzen sie ihre Flügel. Haben sie jedoch einmal ein warmes Plätzchen gefunden, bleiben sie meist an Ort und Stelle. Nur wenn sie sich bedroht fühlen, fliegen sie auf oder sondern ihr stinkendes Sekret ab.

So kannst du Stinkwanzen bekämpfen
Es gibt verschiedene Methoden, um Stinkwanzen loszuwerden. Diese Hausmittel und Tricks helfen dir, die ungebetenen Gäste effektiv zu vertreiben:
1. Einfangen und entfernen
Die einfachste und umweltfreundlichste Methode ist, Stinkwanzen vorsichtig mit einem Glas und einem Stück Papier zu fangen und sie nach draußen zu setzen. Dabei solltest du sie nicht zerdrücken, da sie sonst ihr übel riechendes Sekret absondern.
2. Ritzen und Spalten abdichten
Damit Stinkwanzen gar nicht erst in dein Zuhause gelangen, solltest du alle Fenster, Türen und Wandspalten abdichten. Überprüfe Fensterrahmen, Lüftungsschlitze und andere potenzielle Eintrittsstellen und versiegel sie mit Silikon oder Dichtungsstreifen.
3. Insektensprays gezielt einsetzen
Es gibt spezielle Insektensprays, die gegen Wanzen helfen. Achte jedoch darauf, dass sie ungefährlich für Menschen und Haustiere sind und sich für den Innenraum eignen.
4. Natürliche Abwehrmittel nutzen
Einige Düfte wirken auf Stinkwanzen besonders abschreckend. Knoblauch, Zimt oder ätherische Öle wie Eukalyptus und Pfefferminze können helfen, die Tiere fernzuhalten. Du kannst beispielsweise eine Mischung aus Wasser und Pfefferminzöl in eine Sprühflasche füllen und betroffene Stellen behandeln.
5. Keine Klebefallen verwenden
Viele denken, dass Klebefallen eine gute Lösung sind – doch sie können das Problem verschlimmern. Fühlt sich die Wanze bedroht, gibt sie ihren unangenehmen Geruch ab. Daher solltest du sie besser gar nicht erst festkleben lassen.

So entfernst du den unangenehmen Geruch
Falls eine Stinkwanze bereits ihr Sekret abgesondert hat, solltest du schnell handeln:
Flächen sofort mit warmem Wasser und Seife reinigen
Stoffe wie Gardinen oder Kleidung direkt waschen
Regelmäßiges Lüften hilft, den Geruch schneller zu vertreiben
Besonders auf Textilien bleibt der Gestank lange haften. In diesem Fall solltest du den Stoff gründlich auswaschen oder für einige Stunden an die frische Luft hängen.
So kannst du Stinkwanzen langfristig fernhalten
Damit du gar nicht erst in die Situation kommst, Stinkwanzen vertreiben zu müssen, kannst du vorbeugende Maßnahmen treffen:
Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen
Fugen und Ritzen in Wänden, Türen und Fenstern abdichten
Natürliche Abwehrmittel wie ätherische Öle verwenden
Solltest du trotz aller Vorkehrungen Stinkwanzen in deiner Wohnung entdecken, weißt du jetzt, wie du sie effektiv loswirst. Bleib ruhig, geh strategisch vor – und sag den kleinen Plagegeistern den Kampf an!

Haus und Garten
Kalk im Spülkasten? So bringst du ihn schnell wieder auf Vordermann!

Ein verkalkter Spülkasten kann nicht nur die Toilettenspülung beeinträchtigen, sondern auch den Wasserverbrauch in die Höhe treiben. Damit das nicht passiert, solltest du regelmäßig eine gründliche Reinigung durchführen. Hier erfährst du, wie du deinen Spülkasten effektiv reinigst und welche Hausmittel dabei helfen.
Warum ist die Reinigung des Spülkastens wichtig?
Je nach Wasserhärte in deiner Region können sich Kalkablagerungen im Haushalt schneller oder langsamer bilden. Besonders im Badezimmer setzen sie sich gerne an Armaturen und in Rohren fest – der Spülkasten bildet dabei keine Ausnahme. Neben einer schlechteren Spülleistung bieten Kalkablagerungen auch einen Nährboden für Bakterien. Deshalb solltest du alle paar Monate eine gründliche Reinigung durchführen.
So bekommst du den Spülkasten wieder sauber – 8 einfache Schritte
1. Das richtige Reinigungsmittel wählen
Um die Umwelt zu schonen, solltest du auf chemische Reinigungsmittel verzichten und lieber auf Hausmittel setzen:
- Essigessenz: Ideal zur regelmäßigen Reinigung bei leichten Ablagerungen.
- Zitronensäure: Hilft gegen mittlere Kalkrückstände.
- Salzsäure: Nur bei extrem starken Ablagerungen verwenden.
2. Den Spülkasten öffnen
Je nach Bauart gibt es zwei Varianten:
- Unterputz-Spülkasten: Zuerst die Abdeckung nach oben schieben und entfernen, dann die Trennwand mit einem Schraubenzieher lösen.
- Freistehender Spülkasten: Meist mit Klammern gesichert – vorsichtig lösen und den Deckel abnehmen.
Bevor du loslegst, solltest du den Wasserzulauf abstellen und Gummihandschuhe tragen.

3. Mechanikteile entfernen
- Betätigungsarm lösen, um an den Ablaufverschluss zu gelangen.
- Schwimmer herausnehmen, da er den Wasserstand reguliert.
- Einlassventil abschrauben, um eine gründliche Reinigung zu ermöglichen.
4. Dichtungen überprüfen
Kontrolliere die Dichtungen auf Kalkablagerungen oder Beschädigungen und ersetze sie, falls nötig.
5. Einzelteile einweichen
Alle ausgebauten Komponenten in einen Eimer mit Wasser und Reinigungsmittel legen, um Kalkrückstände zu lösen.
6. Den Spülkasten einweichen
Gieße eine Mischung aus Wasser und deinem Reinigungsmittel in den leeren Spülkasten und lasse sie einige Stunden einwirken.
7. Gründlich reinigen
Nach der Einwirkzeit den Spülkasten und alle Teile mit einer Bürste schrubben, um letzte Rückstände zu entfernen.

8. Zusammenbauen und testen
- Alle Teile wieder einsetzen: Erst das Einlassventil, dann den Schwimmer und schließlich den Betätigungsarm.
- Deckel wieder aufsetzen und befestigen.
- Wasserzulauf öffnen und die Spülung testen.
Fazit: Eine kleine Mühe mit großem Nutzen
Die regelmäßige Reinigung des Spülkastens verhindert nicht nur Funktionsstörungen, sondern spart langfristig Wasser und mögliche Reparaturkosten. Wann hast du das letzte Mal deinen Spülkasten gereinigt?
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