Connect with us

Haus und Garten

Wäsche trocknen im Winter: Diese 4 Fehler solltest du vermeiden

Avatar-Foto

Published

auf

Das Trocknen von Wäsche wird im Winter oft zur Herausforderung – besonders dann, wenn kein Garten, Balkon oder Wäschetrockner zur Verfügung steht. Doch auch das Aufhängen der Wäsche in der Wohnung birgt Risiken: Hohe Energiekosten und Schimmelbildung können die Folge sein. Mit diesen Tipps vermeidest du typische Fehler und bringst deine Kleidung sicher durch die kalte Jahreszeit.

1. Den richtigen Raum wählen

Nicht jeder Raum eignet sich zum Trocknen von Wäsche. Fenstlose Räume sind eine schlechte Wahl, da hier keine Luftzirkulation möglich ist. Besonders wichtig ist, dass der Raum beheizt und gut belüftbar ist – ideal sind das Wohnzimmer oder ein warmer Heizungskeller.

Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Küche oder Badezimmer solltest du meiden, da das Kochen und Duschen die Feuchtigkeit zusätzlich erhöhen. Auch das Schlafzimmer ist nicht optimal: Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit durch Schwitzen und Atmen ohnehin an, was das Schimmelrisiko erhöht.

2. Lüften nicht vergessen

Frisch gewaschene Wäsche enthält viel Feuchtigkeit, die in die Raumluft abgegeben wird. In geschlossenen Räumen kann dies die Luftfeuchtigkeit um bis zu 30 Prozent steigern. Das Wasser kondensiert an den Wänden und begünstigt die Schimmelbildung.

Ein Hygrometer hilft dir, die Luftfeuchtigkeit im Auge zu behalten – der ideale Wert liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Mehrmals täglich stoßlüften sorgt dafür, dass die feuchte Luft nach draußen gelangt.

3. Falscher Platz für die Wäsche

Beim Aufhängen der Wäsche ist der richtige Abstand entscheidend. Die Kleidungsstücke sollten nicht zu eng aneinander hängen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Achte auch darauf, den Wäscheständer nicht direkt an Wände oder Möbel zu stellen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

Größere Stücke wie Jacken oder Kleider trocknen am besten auf Kleiderbügeln, da so der Luftaustausch optimiert wird.

4. Wäsche richtig schleudern

Je geringer die Restfeuchte in der Wäsche, desto schneller trocknet sie. Daher solltest du die Waschmaschine auf eine möglichst hohe Schleuderdrehzahl einstellen. Für empfindliche Textilien gilt jedoch Vorsicht – hier sind schonendere Programme empfehlenswert.

Tipp: Wintertage für das Trocknen im Freien nutzen

Auch im Winter kannst du deine Wäsche draußen trocknen – selbst bei Temperaturen unter null Grad. An sonnigen und trockenen Tagen verdunstet das Wasser direkt oder gefriert und wird beim nächsten Lüften der Kleidung abgegeben. Vermeide allerdings neblige oder feuchte Tage, da die Wäsche in diesen Bedingungen kaum trocknet.

Fazit:
Mit der richtigen Vorbereitung und ein paar einfachen Maßnahmen trocknet deine Wäsche auch im Winter effizient und sicher – ohne unnötige Risiken für deine Wohnung. So sparst du Energie, schützt deine Räume vor Schimmel und behältst ein gesundes Raumklima.

Haus und Garten

Kalk im Spülkasten? So bringst du ihn schnell wieder auf Vordermann!

Avatar-Foto

Published

auf

Von Oxyman - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3156170

Ein verkalkter Spülkasten kann nicht nur die Toilettenspülung beeinträchtigen, sondern auch den Wasserverbrauch in die Höhe treiben. Damit das nicht passiert, solltest du regelmäßig eine gründliche Reinigung durchführen. Hier erfährst du, wie du deinen Spülkasten effektiv reinigst und welche Hausmittel dabei helfen.

Warum ist die Reinigung des Spülkastens wichtig?

Je nach Wasserhärte in deiner Region können sich Kalkablagerungen im Haushalt schneller oder langsamer bilden. Besonders im Badezimmer setzen sie sich gerne an Armaturen und in Rohren fest – der Spülkasten bildet dabei keine Ausnahme. Neben einer schlechteren Spülleistung bieten Kalkablagerungen auch einen Nährboden für Bakterien. Deshalb solltest du alle paar Monate eine gründliche Reinigung durchführen.

So bekommst du den Spülkasten wieder sauber – 8 einfache Schritte

1. Das richtige Reinigungsmittel wählen

Um die Umwelt zu schonen, solltest du auf chemische Reinigungsmittel verzichten und lieber auf Hausmittel setzen:

  • Essigessenz: Ideal zur regelmäßigen Reinigung bei leichten Ablagerungen.
  • Zitronensäure: Hilft gegen mittlere Kalkrückstände.
  • Salzsäure: Nur bei extrem starken Ablagerungen verwenden.

2. Den Spülkasten öffnen

Je nach Bauart gibt es zwei Varianten:

  • Unterputz-Spülkasten: Zuerst die Abdeckung nach oben schieben und entfernen, dann die Trennwand mit einem Schraubenzieher lösen.
  • Freistehender Spülkasten: Meist mit Klammern gesichert – vorsichtig lösen und den Deckel abnehmen.

Bevor du loslegst, solltest du den Wasserzulauf abstellen und Gummihandschuhe tragen.

3. Mechanikteile entfernen

  • Betätigungsarm lösen, um an den Ablaufverschluss zu gelangen.
  • Schwimmer herausnehmen, da er den Wasserstand reguliert.
  • Einlassventil abschrauben, um eine gründliche Reinigung zu ermöglichen.

4. Dichtungen überprüfen

Kontrolliere die Dichtungen auf Kalkablagerungen oder Beschädigungen und ersetze sie, falls nötig.

5. Einzelteile einweichen

Alle ausgebauten Komponenten in einen Eimer mit Wasser und Reinigungsmittel legen, um Kalkrückstände zu lösen.

6. Den Spülkasten einweichen

Gieße eine Mischung aus Wasser und deinem Reinigungsmittel in den leeren Spülkasten und lasse sie einige Stunden einwirken.

7. Gründlich reinigen

Nach der Einwirkzeit den Spülkasten und alle Teile mit einer Bürste schrubben, um letzte Rückstände zu entfernen.

Von Mcgill Mcgill.Original uploader was Mcgill at en.wikibooks – Transferred from en.wikibooks; transferred to Commons by User:Common Good using CommonsHelper.(Original text : self-made), CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7132005

8. Zusammenbauen und testen

  • Alle Teile wieder einsetzen: Erst das Einlassventil, dann den Schwimmer und schließlich den Betätigungsarm.
  • Deckel wieder aufsetzen und befestigen.
  • Wasserzulauf öffnen und die Spülung testen.

Fazit: Eine kleine Mühe mit großem Nutzen

Die regelmäßige Reinigung des Spülkastens verhindert nicht nur Funktionsstörungen, sondern spart langfristig Wasser und mögliche Reparaturkosten. Wann hast du das letzte Mal deinen Spülkasten gereinigt?

Mehr lesen

Im Trend