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Champagner, Skandale und Millionen: Das wilde Leben der Claudia Obert

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Sie ist laut, schrill, immer einen Spruch auf den Lippen – und längst Kultfigur im deutschen Reality-TV: Claudia Obert. Doch hinter dem Image der feierfreudigen Luxus-Lady verbirgt sich eine bemerkenswerte Unternehmerin, die sich ihr Leben selbst aufgebaut hat – mit Biss, Business-Verstand und einer guten Portion Selbstironie. Vom kleinen Ort Emmendingen bis zur TV-Ikone mit eigener Modelinie und Millionen-Umsätzen: Das ist Claudia Oberts ganz persönliche Erfolgsstory.

Kindheit zwischen Kirchenboxen und Geschäftssinn

Geboren am 24. September 1961 in Freiburg im Breisgau, wächst Claudia Elisabeth Obert in bescheidenen Verhältnissen auf. Ihre Mutter arbeitet als Buchhalterin, ihr Vater ist Beamter – die Großmutter brennt Schnaps im heimischen Garten. Schon früh zeigt Claudia ein Gespür für Geschäft und Provokation: Mit fünf Jahren verkauft sie Süßigkeiten gewinnbringend an ihre Brüder weiter, später „leiht“ sie sich Geld aus der Kirchenkollekte. „Ich war mit fünf wahrscheinlich das reichste Kleinkind im Ort“, schreibt sie in ihrer Biografie „Life is a Party!“ – und meint es ernst.

Vom Buchhandel nach Nizza – der erste Schritt in Richtung Luxus

Mit 16 betreibt Claudia, mehr oder weniger legal, einen kleinen Buchhandel. Das so verdiente Geld – immerhin 14.000 D-Mark – investiert sie in ihren ersten großen Traum: ein Leben an der Côte d’Azur. In Nizza beginnt sie das Leben zu führen, das sie sich immer gewünscht hat. Reiche Männer gehören dazu, aber auch harte Arbeit. Claudia will sich ihren Glamour nicht nur schenken lassen, sondern erarbeiten – und tut genau das.

Business statt Bling: So wurde Obert zur Mode-Millionärin

Der Grundstein für ihre heutige Unternehmerinnen-Karriere wird in den 90er-Jahren gelegt. Inspiriert von einem New Yorker Outlet für Designerware, gründet sie ihr eigenes Label Lean Selling: Luxusmode zu erschwinglichen Preisen. Zunächst verkauft sie aus ihrer Wohnung heraus – der Kochtopf dient als Kasse. Schon bald macht sie an einem Nachmittag 20.000 bis 30.000 Mark Umsatz.

Später folgen feste Boutiquen in Hamburg und Berlin, exklusive Events und ein florierender Online-Handel. Laut eigenen Angaben erwirtschaftet sie mit ihrem Label jährlich zwei bis drei Millionen Euro. Ihr Konzept: „Ich mach Luxus auf billig – für die Tussis“, sagt sie gewohnt schnoddrig. Und der Plan geht auf.

Claudia Obert im Rampenlicht: Reality-TV als zweite Karriere

Erst 2012 wagt Claudia den Schritt ins Fernsehen – mit einem Auftritt bei „Das perfekte Promi-Dinner“. Doch die breite Bekanntheit kommt 2017 durch „Promi Big Brother“. Dort begeistert sie das Publikum mit ihrer direkten Art, ihrem Champagner-Durst und unverblümten Lebensstil. Sie spricht, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, und polarisiert damit – was im Trash-TV längst Erfolgsrezept ist.

2020 sorgt sie bei „Promis unter Palmen“ für Aufsehen – nicht wegen ihrer Sprüche, sondern weil sie öffentlich gemobbt wird. Die Vorfälle lösen eine landesweite Debatte aus, Sat.1 steht in der Kritik. Claudia nimmt die Sache mit Haltung – und wird belohnt: mit ihrer eigenen Webshow „Oberts Märchenstunde“. Spätestens seit ihrer Teilnahme bei „Kampf der Realitystars“ 2021 ist sie fester Bestandteil des deutschen Trash-TV-Olymps.

Skandale, Sprüche, Selbstbewusstsein

Claudia Obert hat sich in einer Welt etabliert, in der Frauen oft nach Aussehen oder Status beurteilt werden – sie jedoch entscheidet selbst, wie sie wahrgenommen werden will. Ihre legendären Sprüche wie „No Campari – no Party!“ oder „Ich trink, weil ich’s kann“ haben längst Kultstatus erreicht. Sie spielt mit Klischees, lebt die Exzesse – aber mit einem Augenzwinkern und der Kontrolle über das eigene Image.

Privatleben? Nur was sie zeigen will

Über ihr Liebesleben hält sich Claudia weitgehend bedeckt. Immer wieder zeigt sie sich mit jüngeren Männern, flirtet offen vor der Kamera, bleibt aber souverän. Kinder hat sie keine – und bedauert das nicht. Ihr Leben dreht sich um Business, TV und das nächste Glas Champagner.

Fazit: Mehr als nur Trash-TV

Claudia Obert ist viel mehr als eine Reality-Darstellerin. Sie ist Geschäftsfrau, Selfmade-Millionärin und mediale Dauerbrennerin. Ihr Erfolgsrezept? Eine klare Haltung: Sie macht, worauf sie Lust hat – egal, was andere denken. Ob im Business oder im Fernsehen: Claudia Obert bleibt eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Promi-Welt. Und so lange der Champagner fließt, ist für sie sowieso alles in Ordnung. Prost, Claudia!

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind

Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren

  • Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
  • Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
  • Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
  • Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
  • Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
  • Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten

Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:

  • Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
  • Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
  • Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
  • Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
  • Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache

Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall

  1. Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
  2. Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
  3. Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
  4. Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
  5. Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
  6. Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer

  • Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
  • Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
  • Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
  • Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
  • Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
  • Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren

Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz

Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.


Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag

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