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Andrea Kiewel fühlt sich nach Gewichtsabnahme wie ein neuer Mensch – Moderatorin spricht offen über ihren Wandel
Andrea Kiewel fühlt sich nach Gewichtsabnahme wie ein neuer Mensch – Moderatorin spricht offen über ihren Wandel
ZDF-Moderatorin
Andrea Kiewel (59)
zeigt sich so glücklich und selbstbewusst wie lange nicht mehr. In
einem offenen Gespräch verrät die beliebte Fernsehgarten-Moderatorin, wie sie in den
letzten Monaten nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich eine
enorme Veränderung durchgemacht hat. Nach einer konsequenten
Ernährungsumstellung und neu entdeckter Freude an Bewegung fühlt
sich Kiewel „wie ein anderer Mensch“.

Ein Wendepunkt in ihrem Leben
Andrea Kiewel ist bekannt für
ihre positive Ausstrahlung, doch auch sie hatte – wie sie ehrlich
zugibt – Phasen, in denen sie mit sich selbst haderte. Besonders
das Thema Gewicht war für sie lange ein sensibles Thema. „Ich war
nie wirklich unglücklich, aber ich habe mich oft unwohl gefühlt –
körperlich und seelisch“, sagt sie.

Der Auslöser für ihren Wandel kam laut Kiewel schleichend. „Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich verändern möchte – nicht aus Eitelkeit, sondern für mein Wohlbefinden. Ich wollte mich wieder leicht fühlen, frei und voller Energie.“
Disziplin trifft auf Lebensfreude
Statt auf radikale Diäten oder
kurzfristige Lösungen zu setzen, entschied sich Andrea für eine
nachhaltige
Ernährungsumstellung. Sie verzichtete weitgehend auf
Zucker, trank mehr Wasser und integrierte viel frisches Gemüse,
Fisch und Vollkornprodukte in ihren Alltag.

Doch der entscheidende Unterschied war ihr neues Verhältnis zu Sport. „Ich habe gelernt, Bewegung nicht als Pflicht zu sehen, sondern als Geschenk“, erklärt sie. Spaziergänge, Schwimmen und Yoga seien mittlerweile feste Bestandteile ihres Lebens – nicht, um Kalorien zu verbrennen, sondern um sich gut zu fühlen.
Ein neues Körpergefühl
Das Ergebnis kann sich sehen
lassen: Andrea Kiewel hat sichtbar abgenommen – doch sie betont,
dass die Zahl auf der Waage nicht das Entscheidende ist. „Es geht
nicht darum, wie viel man wiegt, sondern wie man sich fühlt. Und
ich fühle mich stark, gesund und glücklich.“

Ihre Fans loben sie für ihre Authentizität und den offenen Umgang mit dem Thema. Viele zeigen sich beeindruckt von ihrer Ehrlichkeit und ihrem Mut, öffentlich über Selbstzweifel und Veränderung zu sprechen.
Kein Druck, sondern Motivation
Trotz ihrer Transformation
will Kiewel keine falschen Erwartungen wecken. „Ich will niemandem
sagen, dass jeder abnehmen muss, um glücklich zu sein. Es geht
darum, auf sich selbst zu hören – egal, ob das heißt, fünf Kilo zu
verlieren oder einfach mehr auf sich zu achten.“

Ihr neues Lebensgefühl möchte sie auch anderen mitgeben: „Man kann in jedem Alter etwas verändern. Das Wichtigste ist, dass man an sich glaubt und nicht aufgibt.“
Fazit
Andrea Kiewel hat nicht nur
Gewicht verloren – sie hat ein Stück Lebensfreude zurückgewonnen.
Mit ihrer positiven Einstellung, ihrem Humor und ihrer Offenheit
zeigt sie, dass Veränderung möglich ist, wenn man bereit ist,
ehrlich zu sich selbst zu sein.

Heute strahlt „Kiwi“ vor Selbstvertrauen – und ihre Botschaft ist klar: Glück beginnt nicht mit einer Zahl auf der Waage, sondern mit Selbstliebe und Mut zur Veränderung.
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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt
Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind
Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren
- Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
- Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
- Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
- Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
- Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
- Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten
Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:
- Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
- Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
- Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
- Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
- Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache
Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall
- Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
- Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
- Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
- Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
- Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
- Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer
- Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
- Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
- Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
- Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
- Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
- Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren
Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz
Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.
Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag
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