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Carmen Geiss gönnt sich neues Gesicht zum 60. Geburtstag – und spricht offen über ihre Schönheits-OP
Zum 60. Geburtstag hat sich Carmen Geiss selbst ein besonderes und aufsehenerregendes Geschenk gemacht: eine umfassende Schönheitsoperation. Ganze acht Stunden dauerte der Eingriff, der von gleich drei Ärzten gleichzeitig durchgeführt wurde – begleitet von Kameras für die neue Staffel von „Die Geissens“ auf RTL+.
In einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärte Carmen nun ganz offen, was sie zu diesem drastischen Schritt bewegt hat. Besonders störten sie die sogenannten „Merkelfalten“, also die hängenden Mundwinkel, sowie die erschlaffte Halspartie. „Ich habe mich einfach nicht mehr wohlgefühlt, wenn ich in den Spiegel geschaut habe“, verrät die Millionärsgattin.

Doch bevor es zum eigentlichen Lifting kam, musste erst ein ganz anderes Problem behoben werden: Die Spuren von 30 Jahren Fillern! Alte Hyaluronreste, die sich unter der Haut abgelagert hatten, mussten mühsam entfernt werden – ein Prozess, der die OP deutlich verlängerte. Erst danach konnten die eigentlichen Korrekturen vorgenommen werden: Eigenfett wurde in die Augenpartie gespritzt, die Kieferkontur neu geformt, die Ohrläppchen gestrafft – alles mit dem Ziel, ein harmonisches, natürliches Ergebnis zu erzielen.
22.000 Euro für ein jüngeres Aussehen
Der Eingriff fand in der renommierten Dorow Clinic in Lörrach statt und kostete stolze 22.000 Euro. Im Preis enthalten waren neben dem Eingriff selbst auch die Narkose, ein mehrtägiger Klinikaufenthalt, drei Chirurgen, zwei Assistenten sowie eine erfahrene Narkoseärztin. Für Carmen war es diese Summe wert: „Ich fühle mich wieder wie 40“, sagt sie – und das sieht man ihr an.

Klare Worte zur Beauty-Welt
Carmen nutzt ihre neue Erfahrung auch, um eine Warnung an jüngere Generationen auszusprechen: „Ich rate jungen Menschen von Fillern ab. Sie können langfristig mehr kaputt machen als verschönern.“ Für sie war die OP ein bewusster Neustart – und künftig möchte sie sogar auf Filter in ihren Social-Media-Posts verzichten.
Trotzdem bleibt sie sich treu: „Ich finde, man darf sich pflegen und optimieren – solange man sich dabei wohlfühlt.“ Für Carmen steht fest: Sie will sich und der Welt zeigen, dass Schönheit nicht nur mit dem Alter vergeht – sondern mit Selbstbewusstsein, Offenheit und dem Mut, sich neu zu erfinden.
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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt
Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind
Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren
- Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
- Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
- Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
- Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
- Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
- Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten
Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:
- Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
- Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
- Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
- Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
- Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache
Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall
- Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
- Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
- Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
- Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
- Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
- Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer
- Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
- Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
- Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
- Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
- Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
- Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren
Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz
Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.
Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag
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