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Gondel-Unglück am Monte Faito: Deutsche Familie überlebt Absturz – vier Tote bei Seilbahn-Drama in Italien
Neapel, Italien – Ein schweres Unglück an der Seilbahn von Monte Faito bei Neapel hat am Donnerstag das Leben mehrerer Menschen gefordert und andere nur knapp dem Tod entkommen lassen. Unter den Überlebenden: eine deutsche Familie, die das Drama fast unverletzt überstand. Für vier andere Fahrgäste in einer zweiten Gondel endete der Ausflug jedoch tödlich.
Tragödie am Berg: Seil reißt kurz vor der Station
Die Katastrophe ereignete sich nur wenige Meter vor der Talstation der berühmten Seilbahn, die Urlauber und Einheimische regelmäßig zwischen Castellammare di Stabia und dem Monte Faito befördert. Am frühen Nachmittag, gegen 14.30 Uhr, riss plötzlich das Zugseil. Eine der beiden Gondeln, in der eine fünfköpfige Familie aus Deutschland gemeinsam mit vier Erasmus-Studierenden (zwei aus Deutschland, zwei aus Frankreich) unterwegs war, krachte mit voller Wucht etwa zehn Meter in die Tiefe.

Wie durch ein Wunder kam es dort nicht zu Todesopfern. Die neun Passagiere erlebten zwar Minuten des Schreckens, konnten aber kurze Zeit später von Rettungskräften sicher geborgen werden. „Es war wie eine Achterbahnfahrt, wir haben gar nicht richtig begriffen, was da gerade passiert ist“, berichtete die Erasmus-Studentin Elisa im italienischen Fernsehen. Niemand aus dieser Gondel erlitt ernsthafte Verletzungen, abgesehen von einer leichten Prellung bei einem Kind.
Die andere Seite des Dramas: Vier Tote, ein Schwerverletzter
Viel tragischer verlief das Unglück jedoch für die Insassen der zweiten Gondel, die sich zur selben Zeit kurz vor der Bergstation befand. Als das Seil riss, stürzte die Kabine ungebremst in eine Schlucht. Für vier der fünf Menschen an Bord – darunter eine israelische Frau, eine Britin, ein bislang nicht identifizierter Brite und der Gondelführer – kam jede Hilfe zu spät. Nur ein Passagier überlebte schwer verletzt und wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Urlauberziel wird zum Unglücksort
Die Seilbahn am Monte Faito ist besonders in den Sommermonaten ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Touristen. Gerade die Strecke zwischen Castellammare di Stabia und dem Gipfel wird wegen ihrer spektakulären Aussicht geschätzt. Umso größer war der Schock über das Unglück, das sich mitten in der Ferienzeit ereignete.
Bilder der völlig zerstörten Gondel machten in den sozialen Netzwerken die Runde und zeigen das Ausmaß der Zerstörung – die Kabine war nach dem Absturz kaum noch zu erkennen. Auch das unbeständige Wetter am Tag des Unfalls erschwerte die Rettungsarbeiten zusätzlich.

Deutsche Familie reist weiter – tiefe Betroffenheit bleibt
Die überlebende deutsche Familie zeigte sich nach dem Unglück zwar sichtlich erschüttert, reagierte jedoch gefasst. Gegenüber der Presse sagte ein Familienmitglied auf Englisch: „Uns geht es gut, abgesehen von einer kleinen Prellung an der Hand unseres Sohnes. Natürlich war es für die Kinder eine sehr angsteinflößende Situation.“ Nach der Evakuierung setzten die deutschen Urlauber ihre Reise fort.
Nachwirkungen und Ermittlungen
Italiens Behörden haben die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen. Im Fokus steht die Frage, wie es zu dem Riss des Seils kommen konnte, das regelmäßig gewartet wird. Die Seilbahn bleibt vorerst außer Betrieb.

Der tragische Vorfall am Monte Faito zeigt einmal mehr, wie schnell ein scheinbar harmloser Ausflug in eine Katastrophe umschlagen kann – und wie schmal der Grat zwischen Glück und Unglück manchmal ist. Für vier Menschen kam jede Hilfe zu spät, während andere das Drama – wie durch ein Wunder – überlebten.
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Ausnahmezustand in Crivitz: Siebenjähriger Junge nach Schulschluss spurlos verschwunden

Ausnahmezustand in Crivitz: Siebenjähriger Junge nach Schulschluss spurlos verschwunden

In der mecklenburg-vorpommerschen Kleinstadt Crivitz herrscht seit dem frühen Nachmittag große Unruhe. Ein siebenjähriger Grundschüler wird seit dem Ende seines regulären Schultags vermisst. Was zunächst wie ein alltäglicher Heimweg wirkte, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Großeinsatz von Polizei, Rettungskräften und freiwilligen Helfern. Die Ungewissheit über den Verbleib des Kindes belastet nicht nur die Familie, sondern auch die gesamte Stadtgemeinschaft.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei endete der Unterricht des Jungen gegen 12:30 Uhr. Es war mit der Familie abgesprochen, dass er den Heimweg selbstständig antritt – ein Weg, den er offenbar schon zuvor kannte. Doch an diesem Tag kam er nie zu Hause an. Als die Eltern bemerkten, dass ihr Sohn ungewöhnlich lange ausblieb, wuchs die Sorge. Etwa eine Stunde später alarmierten sie die Polizei.

Schnelle Reaktion der Einsatzkräfte
Unmittelbar nach Eingang der Vermisstenmeldung leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Mehrere Streifenwagen durchkämmten Straßen, Wohngebiete und bekannte Wege rund um die Schule. Parallel dazu wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, der aus der Luft das Stadtgebiet sowie angrenzende Grünflächen absuchte. Zusätzlich kamen Suchhunde zum Einsatz, die mögliche Spuren aufnehmen sollten.
Die Ermittler konzentrierten sich zunächst auf den vermuteten Schulweg sowie Orte, an denen sich Kinder erfahrungsgemäß gerne aufhalten – Spielplätze, Parks, kleinere Waldstücke und Freiflächen. Auch Gewässer und schwer einsehbare Bereiche wurden überprüft. Trotz des intensiven Einsatzes konnten bislang keine entscheidenden Hinweise gefunden werden.

Beschreibung des vermissten Kindes
Um die Suche auszuweiten, veröffentlichte die Polizei eine detaillierte Personenbeschreibung. Der Junge ist etwa 1,50 Meter groß, hat blonde Haare und trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine schwarze Jeans, hellblaue Sneaker sowie eine hellblaue Mütze mit der Aufschrift „Paw Patrol“. Besonders auffällig ist seine leuchtend orangefarbene Jacke, die ihn deutlich von seiner Umgebung abheben dürfte.
Die Polizei setzt darauf, dass genau dieses Kleidungsstück jemandem aufgefallen sein könnte. Selbst kurze Beobachtungen oder scheinbar nebensächliche Wahrnehmungen könnten entscheidend sein, um den Aufenthaltsort des Kindes nachzuvollziehen.

Öffentlicher Appell an die Bevölkerung
Angesichts des bislang ergebnislosen Verlaufs der Suche wendet sich die Polizei inzwischen ausdrücklich an die Bevölkerung. Zeugen, die den Jungen nach Schulschluss gesehen haben oder Hinweise zu seinem Weg geben können, werden dringend gebeten, sich zu melden. Auch Beobachtungen von ungewöhnlichen Situationen, fremden Fahrzeugen oder Personen entlang des Schulwegs sind von Interesse.
Die Beamten betonen, dass es in solchen Fällen besonders wichtig ist, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen oder Gerüchte zu verbreiten. Spekulationen – vor allem in sozialen Netzwerken – könnten die Ermittlungen erschweren und die ohnehin große Belastung für die Familie weiter erhöhen. Entscheidend sei allein, konkrete und überprüfbare Hinweise schnell an die Polizei weiterzugeben.

Große Anteilnahme in der Stadt
In Crivitz ist der Vermisstenfall allgegenwärtig. Viele Anwohner verfolgen die Suchmaßnahmen mit großer Sorge. Eltern holen ihre Kinder früher von der Schule ab, Gespräche auf der Straße drehen sich fast ausschließlich um den verschwundenen Jungen. Die Anteilnahme ist groß, das Bedürfnis zu helfen ebenfalls.
Einige Bürger boten spontan ihre Unterstützung an, etwa bei der Durchsuchung von Gärten, Garagen oder Schuppen – stets in Absprache mit den Einsatzkräften. Andere stellten warme Getränke für Helfer bereit oder kümmerten sich um organisatorische Kleinigkeiten. Die Stadt zeigt sich geschlossen, vereint in der Hoffnung auf ein gutes Ende.

Belastung für Familie und Einsatzkräfte
Für die Familie des Jungen ist die Situation kaum auszuhalten. Jede Minute der Ungewissheit bedeutet neue Angst. Die Polizei hält engen Kontakt zu den Angehörigen und informiert sie regelmäßig über den Stand der Ermittlungen. Auch psychologische Betreuung wird in solchen Fällen angeboten, um die Belastung zumindest etwas abzufedern.
Gleichzeitig stehen auch die Einsatzkräfte unter großem Druck. Vermisstenfälle von Kindern gelten als besonders sensibel. Jede Entscheidung, jeder Suchschwerpunkt muss sorgfältig abgewogen werden. Die Beamten arbeiten unter Hochdruck, wissend, dass Zeit ein entscheidender Faktor sein kann.
Warum frühes Handeln entscheidend ist
Experten betonen immer wieder, wie wichtig schnelles und konsequentes Handeln bei vermissten Kindern ist. Je früher eine Suche beginnt, desto größer sind die Chancen, das Kind wohlbehalten zu finden. In Crivitz reagierten Eltern und Polizei vergleichsweise schnell – ein Umstand, der Hoffnung gibt, auch wenn bisher noch keine konkreten Ergebnisse vorliegen.
Dass der Junge seinen Schulweg kannte, schließt ein Unglück nicht aus. Kinder können sich verlaufen, abgelenkt werden oder spontan Entscheidungen treffen, die sie in unbekannte Situationen bringen. Genau deshalb ist es wichtig, jede Möglichkeit offen zu halten und systematisch zu prüfen.
Appell an mögliche Zeugen
Die Polizei wiederholt ihren dringenden Aufruf: Wer den Jungen gesehen hat oder glaubt, relevante Informationen zu besitzen, sollte nicht zögern, Kontakt aufzunehmen. Auch Hinweise, die unsicher erscheinen oder zeitlich nur grob einzuordnen sind, können entscheidend sein, wenn sie mit anderen Informationen kombiniert werden.
Dabei geht es nicht darum, eigene Ermittlungen anzustellen oder Verdächtigungen zu äußern, sondern darum, Beobachtungen sachlich weiterzugeben. Jeder Hinweis zählt.

Hoffnung trotz Ungewissheit
So angespannt die Lage auch ist – Hoffnung bleibt. Immer wieder gibt es Fälle, in denen vermisste Kinder nach Stunden oder sogar Tagen wohlbehalten gefunden werden. Diese Hoffnung trägt derzeit die Familie, die Einsatzkräfte und die Menschen in Crivitz.
Solange keine Gewissheit besteht, wird weitergesucht. Mit Ausdauer, mit Professionalität und mit der Unterstützung der Bevölkerung. Die Stadt hält den Atem an – und wartet auf die Nachricht, dass der siebenjährige Junge sicher zurückgekehrt ist.
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