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Laura Dahlmeier (31): „Brücke ins Paradies“ – emotionale Worte von Mama Susi

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Es gibt Geschichten, die tiefer gehen als bloße Erinnerungen an sportliche Erfolge. Geschichten, die nicht in Medaillen oder Rekorden gemessen werden, sondern im Herzen. Eine solche Geschichte ist die von Laura Dahlmeier und ihrer Mutter Susi, die mit bewegenden Worten einen Einblick in ihr Leben und ihr besonderes Band gab.

Laura Dahlmeier war nie einfach nur eine Biathletin. Sie war eine Kämpferin, eine junge Frau, die sich durch eisige Winter, unzählige Trainingseinheiten und Drucksituationen gekämpft hat, um schließlich ganz oben zu stehen. Millionen fieberten mit, als sie bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften triumphierte. Doch hinter den Kameras, fernab der Stadien, war es oft Mama Susi, die die stärkste Stütze blieb.

In einem sehr persönlichen Moment sprach Susi nun über das, was sie am meisten bewegt: nicht die Siege, sondern der Mensch hinter dem Spitzensport. „Für mich ist Laura nicht die, die auf dem Podest steht. Sie ist mein Kind. Sie ist die Brücke ins Paradies – ein Mensch, der mich mit seiner Wärme und seiner Ehrlichkeit immer wieder zu Tränen rührt.“ Worte, die still machten und zugleich tiefe Emotionen auslösten.

Susi erinnerte sich an die vielen Momente, in denen Laura am Rand des Aufgebens stand. Verletzungen, Erschöpfung, der Druck, immer weiter funktionieren zu müssen – all das hätte sie zerbrechen können. „Manchmal dachte ich, jetzt kann sie nicht mehr. Aber Laura hatte immer diesen Funken in sich, der sie weitermachen ließ. Ich habe in ihren Augen gesehen, dass sie nicht für Ruhm kämpfte, sondern für das Leben selbst.“

Die „Brücke ins Paradies“, wie Susi ihre Tochter nennt, beschreibt mehr als eine Metapher. Für die Mutter bedeutet es, dass Laura ihr nicht nur Freude gebracht hat, sondern sie selbst zu einem besseren Menschen gemacht hat. „Sie hat mich gelehrt, dass Niederlagen nicht das Ende sind, sondern ein neuer Anfang. Dass Stärke nicht laut sein muss, sondern leise wachsen kann.“

Laura selbst reagierte auf die Worte ihrer Mutter mit Bescheidenheit. Für sie ist der Rückzug vom Profisport kein Abschied, sondern eine neue Chance, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie verbringt viel Zeit in den Bergen, findet Ruhe in der Natur und schöpft Kraft aus Dingen, die nichts mit Wettkampf zu tun haben. „Ich habe gelernt, dass man nicht ständig rennen muss, um irgendwo anzukommen. Manchmal reicht es, einfach stehenzubleiben und die Aussicht zu genießen.“

Diese Haltung beeindruckt nicht nur ihre Fans, sondern vor allem ihre Familie. Denn während viele sie als Sportlegende sehen, kennt Susi die andere Seite: das Mädchen, das barfuß durch die Wiesen lief, das sich im Kinderzimmer Ziele steckte und das heute eine Frau ist, die sich ihren Platz im Leben neu erkämpft – ohne Medaillen, aber mit Herz.

Am Ende sind es nicht die glänzenden Pokale, die in Erinnerung bleiben, sondern die Worte, die unter die Haut gehen. Susi sagte es so, wie nur eine Mutter es kann: „Wenn ich Laura ansehe, weiß ich, dass sie mein größter Sieg ist.“

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind

Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren

  • Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
  • Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
  • Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
  • Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
  • Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
  • Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten

Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:

  • Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
  • Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
  • Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
  • Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
  • Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache

Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall

  1. Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
  2. Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
  3. Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
  4. Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
  5. Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
  6. Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer

  • Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
  • Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
  • Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
  • Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
  • Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
  • Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren

Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz

Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.


Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag

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