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Neueste Wendung:RTL2 streicht „Die Geissens“? Was wirklich dran ist an der Absetzungs-Meldung
In den letzten Tagen sorgte eine angebliche Eilmeldung für große Aufregung bei den Fans der Kult-Familie: RTL+ bzw. RTL2 soll „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie“ komplett aus dem Programm gestrichen haben. In sozialen Netzwerken kursierten reißerische Schlagzeilen wie „Alles wird abgesagt!“ oder „RTL zieht den Stecker“.
Doch was ist wirklich dran an dieser Meldung?

Abgesetzt oder nur pausiert? Die Faktenlage
Tatsächlich war es in der Vergangenheit nicht das erste Mal, dass es um das TV-Aus der Geissens Gerüchte gab. Schon vor einigen Jahren wurde der Sendeplatz zeitweise durch andere Formate ersetzt – damals brodelte die Gerüchteküche ähnlich heftig. Auch dieses Mal handelt es sich offenbar um eine vorübergehende Änderung im Sendeplan, nicht um ein dauerhaftes Aus.
RTL2 hat sich bislang nicht offiziell von der Sendung verabschiedet – im Gegenteil: Die Geissens gehören weiterhin zu den erfolgreichsten Formaten des Senders.

Neue Folgen geplant – und eigene Show für die Töchter
Robert, Carmen, Davina und Shania Geiss sind weiterhin im TV zu sehen. Neben den regulären Episoden der Hauptsendung läuft auch „Davina & Shania – We Love Monaco“, das Spin-Off der Geissens-Töchter, mit gutem Erfolg.
Die Zuschauerzahlen sind stabil, das Interesse an ihrem Luxusleben groß – ein kompletter Rückzug aus dem Programm wäre also ziemlich unwahrscheinlich.

Carmen Geiss sorgt für Verwirrung auf Social Media
Wie schon in der Vergangenheit könnte eine ironisch gemeinte Aussage von Carmen Geiss auf Instagram für Verwirrung gesorgt haben. Aussagen wie „Jetzt habt ihr mal Ruhe von uns“ waren scherzhaft gemeint, wurden aber von einigen Medien und Nutzern ernst genommen – und als „Aus“ interpretiert.
Dabei war von Anfang an klar: Die Geissens nehmen lediglich eine kurze Auszeit – von Absetzung keine Spur.

Fazit: Keine Panik – die Geissens bleiben im TV!
Trotz der dramatischen Schlagzeilen steht fest: RTL2 hat „Die Geissens“ nicht abgesetzt. Weder wurden alle Sendungen gestrichen, noch ist das Familienimperium aus dem Programm verschwunden. Vielmehr ist es eine kurze Pause, wie es sie in TV-Planungen häufiger gibt.
📺 Wer auf neue Folgen wartet, darf sich also weiterhin auf Robert, Carmen & Co. freuen – inklusive Champagner, Luxus-Yachten und lauten Ansagen.
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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt
Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind
Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren
- Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
- Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
- Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
- Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
- Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
- Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten
Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:
- Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
- Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
- Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
- Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
- Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache
Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall
- Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
- Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
- Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
- Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
- Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
- Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer
- Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
- Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
- Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
- Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
- Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
- Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren
Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz
Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.
Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag
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