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Rätselhafter Unfall in Sachsen-Anhalt – Warum war die Frau nachts auf der Straße?

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Bitterfeld-Wolfen – Es sind Szenen, die Autofahrer fürchten: Plötzlich taucht im Dunkeln eine Fußgängerin auf der Straße auf – und es gibt keine Chance mehr zu reagieren. Genau dieses tragische Szenario ereignete sich am Samstagabend in Sachsen-Anhalt. Eine 60-jährige Frau wurde auf der B184 von einem Auto erfasst – jede Hilfe kam zu spät.


Tödlicher Unfall auf Bundesstraße: Mazda-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen

Gegen 20.30 Uhr war ein 43-jähriger Mann mit seinem Mazda auf der B184 aus Richtung Dessau-Roßlau kommend unterwegs, als sich die Katastrophe ereignete. Auf der Höhe der JET-Tankstelle im Ortsteil Bobbau erschien plötzlich eine Frau mitten auf der Fahrbahn – sie schob dabei einen Einkaufswagen vor sich her. Der Fahrer hatte keine Möglichkeit mehr zu bremsen oder auszuweichen. Es kam zum tödlichen Zusammenstoß.

Ein Notarzt und Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle, doch jede Hilfe kam zu spät. Die 60-Jährige erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die Polizei sicherte die Unfallstelle und sperrte die Straße in beide Richtungen bis kurz vor 1 Uhr in der Nacht.


War die Frau obdachlos? Ermittlungen laufen

Ein besonders rätselhaftes Detail: Warum befand sich die Frau mit einem Einkaufswagen auf der Bundesstraße?

Laut ersten Ermittlungen soll das Opfer zuletzt in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen untergebracht gewesen sein. Ob sie obdachlos war oder aus anderen Gründen auf der Fahrbahn lief, ist bislang unklar. In dem Einkaufswagen befanden sich persönliche Gegenstände der Frau – möglicherweise ihr gesamter Besitz.

Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit untersucht. Die Polizei hat das Unfallfahrzeug beschlagnahmt und wertet Spuren aus. Zudem sollen Zeugen vernommen werden, um herauszufinden, warum sich die Frau zur Unfallzeit auf der Fahrbahn befand.

Gefahren auf der Bundesstraße – tödliche Unfälle häufen sich

Dieser tragische Vorfall ist kein Einzelfall: Immer wieder kommt es auf unbeleuchteten Straßen zu tödlichen Unfällen mit Fußgängern. Gerade in ländlichen Regionen oder an schlecht ausgeleuchteten Straßenabschnitten sind Passanten nachts kaum sichtbar – oft mit fatalen Folgen.

Erst kürzlich ereignete sich ein ähnlicher Unfall in Niedersachsen: Ein junger Mann (20) verlor in dichtem Nebel die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab – auch hier spielte schlechte Sicht eine entscheidende Rolle. Ebenso sorgte in Bayern eine betrunkene Fahranfängerin (18) für einen schweren Unfall, als sie mit mehr als einem Promille in eine Leitplanke raste.


Polizei appelliert: Fußgänger sollen nachts besonders vorsichtig sein!

Nach dem dramatischen Unfall ruft die Polizei Fußgänger zur Vorsicht auf:

  • Reflektierende Kleidung oder Warnwesten tragen
  • Auf dunklen Straßen Gehwege benutzen – falls vorhanden
  • Bei fehlendem Bürgersteig: Immer entgegen der Fahrtrichtung laufen
  • Nie unachtsam Straßen betreten – vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen

Auch Autofahrer sollten nachts besonders vorsichtig sein, die Geschwindigkeit den Lichtverhältnissen anpassen und auf unbeleuchteten Straßen immer mit plötzlichen Hindernissen rechnen.


Unfallfahrzeug beschlagnahmt – Ermittlungen dauern an

Während die Angehörigen der 60-jährigen Frau um sie trauern, gehen die Ermittlungen weiter. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die möglicherweise gesehen haben, warum sich die Frau mit ihrem Einkaufswagen auf der Straße befand.

Der 43-jährige Mazda-Fahrer erlitt einen Schock und musste betreut werden. Ob er sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielt oder ob andere Faktoren eine Rolle spielten, wird nun untersucht.

Die Bundesstraße B184 bleibt ein gefährlicher Abschnitt – und dieser tragische Unfall zeigt erneut, wie schnell eine Unachtsamkeit zum tödlichen Verhängnis werden kann.

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Schlagerfans aufgepasst: Der MDR nimmt überraschend Ross Antonys Show aus dem Programm

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MDR schmeißt Ross Antony aus dem Abendprogramm – Andy Borg übernimmt Sendeplatz

Für viele Schlagerfans kam diese Nachricht überraschend: Der MDR hat kurzfristig entschieden, die geplante Wiederholung der beliebten „Ross Antony Show“ am 1. Mai aus dem Programm zu streichen. Stattdessen übernimmt ein anderer Schlagerstar die Primetime – Andy Borg.

Geplante Ausstrahlung kurzfristig gestrichen

Eigentlich war alles schon vorbereitet: Am 1. Mai um 20:15 Uhr sollte eine Wiederholung der „Ross Antony Show“ im MDR laufen – mit hochkarätigen Gästen wie Maite Kelly, Thomas Anders und Olaf Berger. Doch nur wenige Tage vor der Ausstrahlung entschied sich der Sender offenbar um. Die Show wurde aus dem Programmplan genommen.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist bislang nicht offiziell bekannt. Klar ist nur: Für Ross Antony fällt der begehrte Sendeplatz zur besten Sendezeit erst einmal weg.

Andy Borg übernimmt den Platz

Statt Ross Antony wird nun am 1. Mai die Sendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ gezeigt. Ursprünglich sollte diese Ausgabe schon am 26. April laufen, wurde aber nun auf den späteren Termin verschoben – offenbar, um ihr mehr Reichweite in der Feiertags-Primetime zu verschaffen.

Der MDR scheint sich also für Andy Borg als Schlager-Aushängeschild des Abends entschieden zu haben – zumindest diesmal.

Kein öffentliches Statement von Ross Antony

Wie Ross Antony selbst auf die kurzfristige Absetzung seiner Show reagiert, ist nicht bekannt. Öffentlich hat sich der Entertainer bislang nicht dazu geäußert. Persönlich und beruflich läuft es für den 50-Jährigen jedoch weiterhin gut – auch wenn er in diesem Fall auf einen prominenten TV-Platz verzichten muss.

Immerhin: Solche Programmänderungen sind im Fernsehen keine Seltenheit. Die Entscheidung muss also nicht bedeuten, dass der MDR grundsätzlich auf Ross Antonys Show verzichtet. Möglicherweise bekommt er bei einer späteren Gelegenheit wieder einen festen Platz im Abendprogramm.

Fans hoffen auf baldiges TV-Comeback

In den sozialen Medien äußern sich einige Fans bereits enttäuscht über den Programmwechsel, hoffen aber, dass Ross Antony bald wieder zur besten Sendezeit im MDR zu sehen sein wird. Schließlich zählt er seit Jahren zu den festen Größen in der Schlagerwelt und ist mit seiner positiven Art ein Liebling des Publikums.

Bleibt abzuwarten, wie es für Ross Antony im MDR-Programm weitergeht – und ob der Sender künftig wieder mehr Platz für beide Stars finden wird.

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