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Stefan Mross überrascht mit ehrlichem Einblick: „Ich entscheide nicht alles bei Immer wieder sonntags“
Rust, Juni 2025 – Seit Jahren ist Stefan Mross das Gesicht von Immer wieder sonntags – der erfolgreichen ARD-Unterhaltungsshow aus dem Europa-Park. Auch in der aktuellen Staffel führt der 49-Jährige wieder gut gelaunt durch den Sonntagvormittag, begrüßt Stars der Schlagerwelt und sorgt für Stimmung. Doch hinter den Kulissen läuft nicht alles so, wie viele vielleicht denken. Denn obwohl Mross die Show moderiert, verrät er nun offen: Nicht alles liegt in seiner Hand.

Viele neue Ideen – aber das Grundkonzept bleibt
Im Interview erklärte Stefan, dass die Zuschauer sich auch 2025 auf Altbewährtes freuen dürfen: Musik, Unterhaltung, Humor und vertraute Gesichter. Gleichzeitig möchte das Team in diesem Jahr frischen Wind reinbringen. Es sei eine Mischung aus Tradition und Neuem, sagt Mross. „Das Grundgerüst steht, aber wir probieren auch einiges aus.“
Dabei betont er: Die Show sei nicht nur „seine“ Bühne – sondern ein echtes Gemeinschaftsprojekt.

Die Gästeliste? Nicht seine Entscheidung
Was viele überraschen dürfte: Stefan Mross ist nicht derjenige, der entscheidet, welche Künstler auftreten dürfen. Das übernimmt die Musikredaktion. „Ich bekomme die Liste der Gäste, aber ich stelle sie nicht zusammen. Und das ist auch gut so“, sagt er. Er wolle sich bewusst überraschen lassen – und das sei oft sogar spannender, als alles selbst zu bestimmen.
So habe er sogar bei manchen prominenten Überraschungen im Studio selbst erst in letzter Sekunde davon erfahren – zum Beispiel bei einem spontanen Besuch von Florian Silbereisen. „Da wusste ich wirklich nichts. Das war für mich genauso eine Überraschung wie für das Publikum.“

Keine Allüren – sondern echtes Teamwork
Trotz seiner Erfahrung und Bekanntheit stellt sich Mross nicht über das Team. Er ist überzeugt davon, dass genau diese Arbeitsteilung der Sendung guttut. Die Mischung aus vertrauten Namen und neuen Gesichtern mache das Format lebendig. Viele Gäste kenne er vorher selbst nicht – aber das mache es für ihn nur interessanter. „Ich freue mich über jeden, den ich neu entdecken kann.“

Unterhaltung mit Herz – nicht nur nach Plan
Neben Musik ist Mross auch für kleine Comedy-Einlagen zu haben. Auch solche Szenen seien meist Teamideen – er selbst schlüpft gerne spontan in neue Rollen. Außerdem verrät er augenzwinkernd, dass er sogar Lust hätte, mal bei einer anderen Kultshow mitzuwirken: Das Traumschiff. Wenn es nach ihm ginge, würde er sich sofort von Kapitän Silbereisen an Bord holen lassen.

Fazit: Stefan Mross bleibt nahbar – und zeigt, wie echte TV-Teamarbeit funktioniert
Mit seiner Offenheit zeigt Stefan Mross, dass Fernsehen nicht immer kontrollierbar und planbar sein muss. Als Moderator lässt er Raum für Überraschungen – und das macht Immer wieder sonntags so charmant. Er ist zwar das Gesicht der Sendung, aber das Herz schlägt im ganzen Team. Und genau das spürt man auch als Zuschauer.
Aktuell
Jeder fünfte Deutsche bleibt ungeimpft – warum die Impfquote stagniert und was das für die Gesellschaft bedeutet

Jeder fünfte Deutsche bleibt ungeimpft – warum die Impfquote stagniert und was das für die Gesellschaft bedeutet

Trotz jahrelanger Impfkampagnen, intensiver Aufklärung durch Behörden und einer breiten medialen Berichterstattung zeigt sich in Deutschland weiterhin eine deutliche Lücke in der Impfquote. Aktuellen Erhebungen zufolge ist etwa jeder fünfte Deutsche nicht gegen COVID-19 geimpft. Das entspricht rund 20 Prozent der Bevölkerung, die keinen oder nur unzureichenden Impfschutz aufweist. Diese Zahl wirft nicht nur gesundheitspolitische Fragen auf, sondern berührt auch gesellschaftliche, psychologische und politische Aspekte, die weit über das Thema Impfen hinausgehen.

Eine stagnierende Entwicklung trotz umfangreicher Maßnahmen
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland enorme Ressourcen mobilisiert, um die Bevölkerung zu schützen. Impfzentren wurden aufgebaut, mobile Impfteams eingesetzt, Hausärzte eingebunden und Informationskampagnen in nahezu allen Medienformaten gestartet. Dennoch blieb der erhoffte Durchbruch aus. Während in der Anfangsphase eine hohe Impfbereitschaft zu beobachten war, flachte diese mit der Zeit deutlich ab. Besonders auffällig ist, dass die Impfquote in bestimmten Bevölkerungsgruppen stagniert oder sogar rückläufig ist.
Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Impfmüdigkeit“. Viele Menschen empfinden das Thema als abgeschlossen oder sehen für sich persönlich kein erhöhtes Risiko mehr. Andere wiederum haben von Beginn an Zweifel an der Wirksamkeit oder Sicherheit der Impfstoffe geäußert und halten trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Erkenntnisse an ihrer ablehnenden Haltung fest.

Junge Erwachsene besonders häufig ungeimpft
Statistische Auswertungen zeigen, dass vor allem jüngere Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren überdurchschnittlich häufig ungeimpft sind. Diese Altersgruppe schätzt das persönliche Risiko einer schweren Erkrankung oftmals als gering ein. Hinzu kommt ein stärkeres Vertrauen in die eigene körperliche Belastbarkeit sowie eine geringere Wahrnehmung langfristiger gesundheitlicher Folgen. Während ältere Menschen die potenziellen Gefahren des Virus – etwa durch Vorerkrankungen oder Erfahrungen im eigenen Umfeld – stärker berücksichtigen, fehlt dieser Bezug bei vielen Jüngeren.
Gleichzeitig spielen soziale Medien eine bedeutende Rolle. Fehlinformationen, vereinfachte Darstellungen und emotional aufgeladene Inhalte verbreiten sich dort besonders schnell. Zweifel an der Wirksamkeit der Impfstoffe, Berichte über angebliche Nebenwirkungen oder Verschwörungserzählungen finden dort ein breites Publikum. Auch wenn diese Inhalte häufig widerlegt wurden, hinterlassen sie bei vielen Menschen ein Gefühl der Unsicherheit.

Angst, Misstrauen und Informationsüberfluss
Neben Fehlinformationen nennen Fachleute vor allem Angst vor Nebenwirkungen als zentralen Grund für die Impfverweigerung. Obwohl schwerwiegende Impfreaktionen äußerst selten sind, bleiben einzelne Einzelfälle stark im öffentlichen Gedächtnis. Der menschliche Hang, negative Ereignisse stärker zu gewichten als positive, verstärkt diesen Effekt zusätzlich.
Ein weiterer Faktor ist das teilweise verlorene Vertrauen in politische Institutionen und staatliche Kommunikation. Während der Pandemie wurden Maßnahmen mehrfach angepasst, gelockert oder wieder verschärft. Für viele Bürger wirkte dies widersprüchlich und führte zu dem Eindruck, dass Entscheidungen nicht immer transparent oder nachvollziehbar seien. Diese Unsicherheit übertrug sich auch auf das Thema Impfung.
Hinzu kommt ein regelrechter Informationsüberfluss. Die Vielzahl an Studien, Expertenmeinungen und Berichten ist für viele Menschen kaum noch einzuordnen. Wer sich nicht intensiv mit wissenschaftlichen Methoden beschäftigt, fühlt sich schnell überfordert und zieht sich im Zweifel aus der Entscheidung zurück.

Gesellschaftliche Folgen einer niedrigen Impfquote
Die Auswirkungen einer stagnierenden Impfquote betreffen nicht nur einzelne Personen, sondern die gesamte Gesellschaft. Eine geringere Durchimpfung erhöht das Risiko neuer Infektionswellen, insbesondere wenn neue Virusvarianten auftreten. Das Gesundheitssystem bleibt dadurch anfällig für Überlastungen, vor allem in den Wintermonaten, wenn zusätzliche Atemwegserkrankungen auftreten.
Darüber hinaus verstärkt die Impfdebatte gesellschaftliche Spannungen. In vielen Familien, Freundeskreisen und Arbeitsumfeldern kam es während der Pandemie zu Konflikten, die teilweise bis heute nachwirken. Unterschiedliche Einstellungen zum Impfen wurden zu Identitätsfragen, bei denen sachliche Diskussionen zunehmend schwieriger wurden.
Auch wirtschaftliche Folgen sind nicht zu unterschätzen. Krankheitsausfälle, eingeschränkte Arbeitsfähigkeit und mögliche neue Schutzmaßnahmen wirken sich direkt auf Unternehmen und den Arbeitsmarkt aus. Besonders betroffen sind dabei Branchen mit engem Personenkontakt wie Pflege, Bildung oder Gastronomie.

Politische Diskussionen und mögliche Lösungsansätze
Angesichts der stagnierenden Impfquote bleibt die politische Diskussion über geeignete Maßnahmen aktuell. Eine allgemeine Impfpflicht wurde zwar intensiv debattiert, letztlich jedoch nicht umgesetzt. Kritiker befürchteten einen weiteren Vertrauensverlust und gesellschaftliche Spaltung, während Befürworter den Schutz vulnerabler Gruppen in den Vordergrund stellten.
Stattdessen setzen viele Experten auf gezielte Informationsangebote, niedrigschwellige Impfangebote und persönliche Beratung. Studien zeigen, dass direkte Gespräche mit Ärzten oder medizinischem Fachpersonal die Impfbereitschaft deutlich erhöhen können. Vertrauen entsteht häufig nicht durch Kampagnen, sondern durch persönliche Ansprache.
Auch der Ausbau von Aufklärung in Schulen und Ausbildungsstätten wird als langfristige Maßnahme gesehen. Gesundheitskompetenz, Medienkritik und ein grundlegendes Verständnis wissenschaftlicher Prozesse könnten helfen, zukünftige Krisen besser zu bewältigen.

Ausblick: Eine Herausforderung über die Pandemie hinaus
Die aktuelle Situation macht deutlich, dass das Thema Impfen weit mehr ist als eine medizinische Frage. Es spiegelt gesellschaftliche Werte, Vertrauen in Institutionen und den Umgang mit Unsicherheit wider. Selbst wenn COVID-19 langfristig an Bedeutung verlieren sollte, bleiben die zugrunde liegenden Probleme bestehen.
Eine nachhaltige Verbesserung der Impfquote erfordert daher Geduld, Transparenz und Dialog. Pauschale Schuldzuweisungen oder moralischer Druck führen selten zum gewünschten Ergebnis. Stattdessen braucht es eine offene Auseinandersetzung mit Ängsten, Zweifeln und Erfahrungen der Menschen.
Ob Deutschland das Ziel einer flächendeckenden Immunisierung erreicht, hängt letztlich davon ab, ob es gelingt, Vertrauen zurückzugewinnen und gesellschaftliche Gräben zu überbrücken. Die Impfquote ist dabei nicht nur eine Zahl, sondern ein Spiegel des gesellschaftlichen Zusammenhalts – und eine zentrale Aufgabe für Politik, Medizin und Zivilgesellschaft gleichermaßen.
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