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AfD weiter auf Rekordkurs – Kooperation mit CDU in Brandenburg sorgt für politische Erschütterung

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AfD weiter auf Rekordkurs – Kooperation mit CDU in Brandenburg sorgt für politische Erschütterung

Berlin / Potsdam. – Ein politisches Beben erschüttert Deutschland: Neue Umfragen bestätigen die Alternative für Deutschland (AfD) als stärkste Kraft im Bund – und in Brandenburg fällt erstmals die sogenannte Brandmauer zwischen CDU und AfD.
In mehreren Kommunen arbeiten Vertreter beider Parteien inzwischen offen zusammen – ein Tabubruch, der weitreichende Folgen für die politische Landschaft haben könnte.


AfD bundesweit stärkste Kraft

Laut aktueller Umfragen liegt die AfD derzeit bundesweit bei rund 23 bis 25 Prozent und damit vor der CDU/CSU (22–24 Prozent). Besonders in Ostdeutschland festigt sie ihre Position als dominierende Partei:
In Brandenburg, Thüringen und Sachsen liegt sie deutlich über 30 Prozent – teils mit großem Abstand zur Konkurrenz.

Die Gründe für den anhaltenden Erfolg sind vielfältig: Unzufriedenheit mit der Bundesregierung, hohe Lebenshaltungskosten und die anhaltende Migrationsdebatte gelten als wichtigste Triebkräfte.

Politikwissenschaftler sehen in dieser Entwicklung eine „Verschiebung der politischen Achse nach rechts“ – und warnen zugleich vor einer zunehmenden Polarisierung in Gesellschaft und Parlament.


CDU und AfD in Brandenburg: Die Brandmauer bröckelt

Besonders brisant ist die aktuelle Entwicklung in Brandenburg.
In einer Kreisverwaltung haben CDU-Vertreter gemeinsam mit der AfD eine Resolution eingebracht – und erstmals gemeinsam abgestimmt.
Beobachter sprechen von einem historischen Moment: Der vielzitierte Grundsatz der CDU, keine Zusammenarbeit mit der AfD einzugehen, wurde damit de facto aufgehoben.

Die Reaktionen folgten prompt:
Während CDU-Landeschef Jan Redmann versuchte, den Vorgang als „Einzelfall auf kommunaler Ebene“ darzustellen, sehen politische Gegner darin ein klares Zeichen für eine beginnende Normalisierung der AfD.

„Was wir hier sehen, ist der Dammbruch, vor dem viele seit Jahren gewarnt haben“, sagte ein Sprecher der SPD.
„Wenn die Brandmauer einmal bröckelt, wird sie nicht wieder aufgebaut.“


Weidel reagiert selbstbewusst

AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel zeigte sich über die Entwicklung offen erfreut.
In einem Interview sagte sie:

„Wir haben immer betont, dass Politik für die Bürger vor Parteigrenzen stehen muss. Wenn die CDU das endlich erkennt, ist das ein Schritt in die richtige Richtung.“

Weidel sprach von einem „neuen Realismus in der Politik“ und forderte mehr Sacharbeit statt ideologischer Abgrenzung.

Ihre Aussagen polarisieren: Während AfD-Anhänger sie als Beweis für politische Reife feiern, werfen Kritiker ihr vor, die demokratische Kultur zu untergraben.


Was bedeutet das für die Zukunft der deutschen Politik?

Sollte sich der Kurs in Brandenburg ausweiten, könnte dies das Parteiensystem langfristig verändern.
Bisher galt die Brandmauer zwischen CDU und AfD als unantastbar – sie war ein Symbol für die Abgrenzung gegenüber rechten und populistischen Kräften.
Doch angesichts wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung und steigender AfD-Werte wächst der Druck auf die Union, neue Wege zu suchen.

Analysten sprechen von einem „strategischen Wendepunkt“:
Wenn CDU-Politiker auf kommunaler Ebene weiterhin mit der AfD kooperieren, könnte daraus schrittweise eine neue konservative Allianz entstehen – mit unklaren Folgen für die Koalitionsoptionen auf Bundesebene.


SPD, Grüne und FDP in der Defensive

Die Ampelparteien verlieren weiter an Zustimmung.
In aktuellen Umfragen liegt die SPD teils unter 15 Prozent, die Grünen stagnieren bei rund 12 Prozent, und die FDP kämpft mit der Fünf-Prozent-Hürde.

Bundeskanzler Olaf Scholz appellierte zuletzt an die „staatstragende Verantwortung aller demokratischen Kräfte“ und warnte vor einer „Normalisierung extremer Positionen“.
Doch laut Experten dürfte die Strategie der moralischen Abgrenzung allein nicht reichen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.


Fazit: Ein politisches Klima im Wandel

Die Entwicklung in Brandenburg gilt vielen Beobachtern als Vorzeichen einer Zeitenwende in der deutschen Innenpolitik.
Die AfD hat sich von einer Protestpartei zu einer festen Größe etabliert – und ihre strategische Position im Osten stärkt ihren Einfluss auf Bundesebene.

Ob die CDU ihre Brandmauer dauerhaft aufrechterhalten kann, ist fraglich.
Was jetzt lokal beginnt, könnte schon bald zu einer bundesweiten Neuausrichtung führen.

Eines ist sicher: Die politische Landschaft in Deutschland steht vor einem der spannendsten und zugleich riskantesten Umbrüche der letzten Jahrzehnte.

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind

Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren

  • Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
  • Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
  • Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
  • Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
  • Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
  • Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten

Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:

  • Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
  • Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
  • Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
  • Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
  • Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache

Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall

  1. Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
  2. Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
  3. Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
  4. Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
  5. Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
  6. Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer

  • Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
  • Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
  • Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
  • Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
  • Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
  • Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren

Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz

Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.


Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag

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