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Herkules auf vier Pfoten: Wie ein „Engel“ einem sterbenden Hund das Leben schenkte

Es sind Bilder wie diese, die Tierliebhabern das Herz zerreißen: Ein Hund, abgemagert bis auf die Knochen, geschwächt, verwundet – dem Tod näher als dem Leben. In Argentinien, wo streunende Hunde leider vielerorts zum Alltag gehören, entdeckte eine junge Frau kurz vor Weihnachten genau solch ein Bild des Elends. Doch was dann geschah, ist eine Geschichte von Mitgefühl, Hoffnung und einer außergewöhnlichen Freundschaft.

Ein Bündel aus Haut und Knochen
Pia, eine Tierfreundin aus Buenos Aires, stieß wenige Tage vor Heiligabend auf einen streunenden Hund, der kaum noch als solcher zu erkennen war. Er war übersät mit Wunden, seine Rippen stachen deutlich unter der dünnen Haut hervor, seine Augen – leer und hoffnungslos.
„Ich weinte, weil ich nicht glauben konnte, dass ihm vorher niemand geholfen hatte“, erzählte Pia der Plattform The Dodo.
Doch Pia zögerte keine Sekunde: Sie brachte den Hund sofort zum Tierarzt – und gab ihm einen Namen, der seiner späteren Entwicklung gerecht werden sollte: Herkules.

Der Kampf zurück ins Leben
Die Diagnose war erschütternd: Nur mit intensiver 24-Stunden-Betreuung könnte Herkules die Feiertage überstehen. Die ersten Tage waren hart – er verweigerte das Futter, verlor weiter an Gewicht. Doch Pia wich nicht von seiner Seite. Sie glaubte an ihn, auch wenn es zunächst so aussah, als hätte Herkules selbst längst aufgegeben.
Dann, am Tag nach Weihnachten, geschah das kleine Wunder: Sein Blick veränderte sich. Ein Funke Leben kehrte zurück. Er begann zu kämpfen – und machte seinem Namen alle Ehre. Schritt für Schritt kam die Kraft zurück. Herkules lernte wieder zu laufen, zu fressen, zu vertrauen.

Ein Zuhause für immer
Ursprünglich hatte Pia geplant, Herkules nach seiner Genesung in eine liebevolle Familie zu vermitteln. Doch nach Wochen gemeinsamer Pflege, schlafloser Nächte und zahlloser kleiner Fortschritte war klar: Die beiden waren unzertrennlich geworden.
„Ich konnte ihn einfach nicht gehen lassen“, sagt Pia. Heute leben sie gemeinsam – und genießen das, was am Anfang so fern schien: Liebe, Vertrauen und ein zweites Leben.
Ein leuchtendes Beispiel
Die Geschichte von Herkules und Pia ist mehr als eine rührende Erzählung – sie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was Mitgefühl und Entschlossenheit bewirken können. Ein einzelner Mensch hat einem geschundenen Wesen nicht nur das Leben gerettet, sondern ihm auch gezeigt, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden.
Ein Engel mit Namen Pia – und ein Herkules, der das Wunder möglich gemacht hat.

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Mit 64 Jahren arbeitslos – findet Bärbel in der digitalen Welt noch eine Chance?

Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant – und wer nicht mithält, droht abgehängt zu werden. Für die 64-jährige Bärbel ist das längst Realität. Nach Jahrzehnten im Berufsleben steht sie plötzlich ohne Job da. Trotz Erfahrung, Motivation und Durchhaltevermögen gestaltet sich die Suche nach einer neuen Stelle schwieriger, als sie es je erwartet hätte. Vor allem die Digitalisierung stellt sie vor große Herausforderungen. Doch Bärbel gibt nicht auf – und geht mutig ihren Weg.

Erfahrung trifft Realität: Der schwierige Neustart
Bärbel ist 64 Jahre alt und seit einigen Monaten arbeitslos. Für viele in ihrem Alter wäre das ein Anlass, sich langsam in den Ruhestand zu verabschieden. Nicht so für Bärbel. Sie möchte weiterhin arbeiten, sich einbringen, gebraucht werden. Doch der Weg zurück in den Beruf ist steinig.
Trotz zahlreicher Bewerbungen erhält sie kaum Rückmeldungen – und wenn doch, enden die Gespräche oft mit der Absage, dass man „jemanden Jüngeren gesucht“ habe. Dabei bringt sie jahrzehntelange Erfahrung mit, Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft. Aber reicht das im digitalen Zeitalter noch?

Digitale Kluft statt Chancengleichheit
Eine der größten Hürden für Bärbel: die Digitalisierung der Arbeitswelt. Stellenausschreibungen, Bewerbungsprozesse, Online-Vorstellungsgespräche – all das läuft heute fast ausschließlich digital. Ohne eigenes Gerät war sie lange auf die wenigen öffentlichen Computer in der Bibliothek angewiesen. Zeitlich begrenzt, technisch veraltet – für gezielte Jobsuche kaum geeignet.
Bärbel musste erkennen, dass der Anschluss an die moderne Arbeitswelt nicht nur Wissen, sondern auch die entsprechende Ausstattung voraussetzt. Doch ein eigener Laptop war bisher schlicht nicht finanzierbar. Ein Dilemma, das sie mit vielen älteren Arbeitssuchenden teilt.

Der Wendepunkt: Hilfe zur Selbsthilfe
Doch Bärbel ist keine, die den Kopf in den Sand steckt. Sie beschließt, ihre letzten Ersparnisse zusammenzukratzen und sich einen gebrauchten Laptop zu besorgen. Unterstützung erhält sie von einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf die digitale Teilhabe von älteren Menschen spezialisiert hat.
Mit dem neuen Gerät beginnt für sie ein neuer Abschnitt. Sie lernt, wie man Bewerbungen professionell online einreicht, nimmt an kostenlosen Webinaren teil und macht sich mit Videoanrufen und virtuellen Bewerbungsgesprächen vertraut. Ihre Motivation zahlt sich aus: Die ersten Einladungen lassen nicht lange auf sich warten.

Digitale Bildung als Schlüssel
Bärbels Geschichte zeigt: Es ist nie zu spät, sich weiterzubilden – auch und gerade digital. Mit gezielten Schulungen, Übung und etwas Unterstützung konnte sie innerhalb kurzer Zeit große Fortschritte machen. Heute weiß sie, wie man Online-Jobbörsen filtert, wie ein PDF-Lebenslauf versendet wird und wie wichtig digitale Selbstpräsentation geworden ist.
Solche Kompetenzen sind für viele ältere Menschen nicht selbstverständlich. Hier sind Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gefragt, niedrigschwellige Angebote zu schaffen, die digitale Teilhabe ermöglichen – ohne Altersbarrieren.
Vorurteile abbauen – Potenziale erkennen
Trotz neuer Fähigkeiten stößt Bärbel weiterhin auf das größte Hindernis: Altersdiskriminierung. Viele Arbeitgeber scheinen ältere Bewerber:innen von vornherein auszuschließen – obwohl gerade sie oft über wertvolle Soft Skills wie Zuverlässigkeit, Geduld und Teamgeist verfügen.
Bärbel kämpft gegen diese Vorurteile an – mit jeder Bewerbung, jedem Vorstellungsgespräch. Sie ist überzeugt: „Es geht nicht nur um mich. Ich möchte zeigen, dass wir Älteren noch viel zu bieten haben – wenn man uns die Chance dazu gibt.“

Ein Hoffnungsschimmer in schwierigen Zeiten
Mittlerweile ist Bärbel optimistischer als noch vor wenigen Monaten. Die digitale Technik hat ihr nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet – sie hat auch ihr Selbstvertrauen gestärkt. Sie weiß, dass sie am Ball bleiben muss, aber sie ist bereit.
Ein konkretes Jobangebot hat sie noch nicht – aber Gespräche laufen. Und jedes Gespräch ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Fazit: Bärbels Geschichte steht für viele
Was Bärbel erlebt, ist kein Einzelfall. In Deutschland sind immer mehr ältere Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen – und oft mangelt es nicht an Können, sondern an Chancen. Der digitale Wandel verschärft diese Entwicklung zusätzlich.
Doch Bärbels Weg zeigt auch: Mit Entschlossenheit, Unterstützung und Mut zur Veränderung ist es möglich, neue Perspektiven zu erschließen – auch jenseits der 60. Ihr Beispiel macht Hoffnung. Denn niemand sollte sich mit 64 fragen müssen, ob die Gesellschaft noch Platz für ihn hat.
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