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Mit Kotze im Koffer unterwegs: Barbara Schöneberger überrascht mit Alkohol-Beichte

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Barbara Schöneberger ist für ihren Humor und ihre Schlagfertigkeit bekannt – doch mit einer Beichte in ihrem Podcast „Frühstück bei Barbara“ zeigt die Moderatorin eine unerwartet verletzliche Seite.

In der neuen Ausgabe ihres beliebten Podcasts ließ die 50-Jährige tief blicken. Gemeinsam mit Schauspielerin Christine Neubauer sprach sie über die Schattenseiten des Showbusiness – und berichtete dabei von einem Vorfall, der sie noch heute prägt: einer heftigen Alkoholvergiftung in jungen Jahren und dem daraus resultierenden, heute fast komisch wirkenden Fauxpas. „Ich habe einmal in meinen Koffer gekotzt“, erzählt Schöneberger – und bringt damit sowohl sich selbst als auch ihre Zuhörer zum Lachen und Staunen.

Wenn eine harmlose Feier eskaliert

Barbara Schöneberger gibt offen zu: Sie sei nie ein Fan von übermäßigem Alkoholkonsum gewesen. „Ich trinke kaum Alkohol, wirklich nur sehr selten“, erklärt sie im Gespräch. Dennoch habe es diesen einen Abend gegeben, an dem sie sich habe hinreißen lassen – mit verhängnisvollen Folgen.

Damals – Schöneberger war um die 30 – feierte sie mit Freunden, trank Prosecco und später auch Ramazzotti. Eine Mischung, die ihr am nächsten Morgen nicht nur körperlich schwer zu schaffen machte, sondern sie auch in eine äußerst unangenehme Situation brachte. Denn vor der Abreise nach Berlin, wo sie für eine TV-Sendung eingeplant war, kam es zum Eklat: „Ich hatte keine Zeit mehr, irgendwas zu machen. Und dann habe ich in meinen Koffer gekotzt“, gesteht sie.

Und ja – sie fuhr trotzdem mit dem kontaminierten Gepäck nach Berlin.

Eine Sendung fällt ins Wasser

In Berlin angekommen, war sie körperlich und seelisch so angeschlagen, dass an eine professionelle Moderation nicht mehr zu denken war. Die eigentlich für denselben Tag geplante Show „Blond am Freitag“ musste sie absagen – nur drei Stunden vor dem geplanten Sendestart.

„Ich habe nur noch in der Badewanne gesessen und geweint“, erinnert sich Schöneberger. Es sei einer dieser seltenen Momente gewesen, in denen sie sich vollkommen überfordert und hilflos gefühlt habe. „Ich war völlig durch – emotional wie körperlich. Ich fühlte mich wie eine 15-Jährige, die das erste Mal über die Stränge geschlagen hat“, gesteht sie.

Die Absage der Show sei ihr bis heute unangenehm. „Das tut mir im Nachhinein wirklich leid – vor allem für das ganze Team, das sich vorbereitet hatte“, so die Moderatorin.

Promis sind auch nur Menschen

Schöneberger offenbart mit dieser Anekdote eine sehr menschliche Seite – etwas, das viele Fans an ihr besonders schätzen. Ihre Fähigkeit, über sich selbst zu lachen und offen über Schwächen und peinliche Situationen zu sprechen, hebt sie von vielen anderen Prominenten ab.

Auch Podcast-Gästin Christine Neubauer zeigte sich im Gespräch beeindruckt von dieser Offenheit und berichtete ihrerseits von einem dramatischen Erlebnis: „Ich bin einmal mit einer Lungenentzündung direkt von der Bühne ins Krankenhaus gebracht worden“, erzählte sie. Für beide Frauen wurde im Laufe des Gesprächs deutlich: Auch gestandene Medienprofis kommen manchmal an ihre Grenzen.

Zwischen Peinlichkeit und Sympathie

Dass Schöneberger heute so offen über diesen Vorfall spricht, zeigt nicht nur ihre Selbstironie, sondern auch ihre Authentizität. Sie betont, dass sie aus dem Erlebnis gelernt habe – heute sei sie vorsichtiger und wisse, wann sie besser Nein sage. Die Geschichte mit dem Koffer habe sie jedenfalls nie vergessen – und heute könne sie zumindest darüber lachen.

Die Reaktionen auf die Podcast-Folge in den sozialen Netzwerken sind durchweg positiv. Viele User loben Barbara Schöneberger für ihre Ehrlichkeit und Bodenständigkeit. „Sie ist einfach echt – deswegen lieben wir sie“, kommentierte eine Hörerin bei Instagram. Auch andere Stimmen betonten, wie wohltuend es sei, dass Prominente nicht nur Hochglanzgeschichten, sondern auch echte Tiefpunkte teilen.

Fazit: Nahbar, ehrlich, ungeschönt

Mit ihrer Geschichte hat Barbara Schöneberger einmal mehr bewiesen, dass sie sich nicht zu schade ist, unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Ihre Beichte ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch ein erfrischender Kontrast zur häufig inszenierten Welt der Promis.

In einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, ständig funktionieren zu müssen, ist Schönebergers ehrliche Anekdote über Überforderung, Scheitern – und das Über-sich-selbst-Lachen – ein willkommener Impuls. Sie erinnert daran, dass niemand perfekt ist – auch nicht Barbara Schöneberger.

Und mal ehrlich: Wer hat nicht irgendwann mal einen Abend bereut?

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind

Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren

  • Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
  • Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
  • Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
  • Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
  • Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
  • Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten

Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:

  • Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
  • Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
  • Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
  • Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
  • Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache

Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall

  1. Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
  2. Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
  3. Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
  4. Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
  5. Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
  6. Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer

  • Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
  • Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
  • Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
  • Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
  • Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
  • Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren

Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz

Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.


Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag

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