Uncategorized
Nobby Dickel denkt über Rücktritt nach: Eine Ära beim BVB könnte enden
Nobby Dickel denkt über Rücktritt nach: Eine Ära beim BVB könnte enden
Borussia Dortmund steht
möglicherweise vor einem großen Einschnitt abseits des Rasens.
Vereinslegende Norbert
„Nobby“ Dickel, seit Jahrzehnten unverwechselbare Stimme
des Signal Iduna Parks, hat angedeutet, dass er über einen
Rücktritt nachdenkt.

Mehr als drei Jahrzehnte BVB-Geschichte
Dickel ist längst mehr als nur
ein Stadionsprecher. Als Spieler schoss er 1989 den BVB zum
DFB-Pokalsieg und sicherte sich damit den Status als „Held von
Berlin“. Seit Anfang der 90er-Jahre prägt er nun schon die
Heimspiele im größten Stadion Deutschlands – kein Torjubel, keine
Aufstellung ohne seine markante Stimme. Für viele Fans gehört er
genauso zum Verein wie das schwarz-gelbe Trikot.

Zwischen Leidenschaft und Realität
Mit 64 Jahren denkt Dickel nun
darüber nach, ob es nicht langsam Zeit für den Abschied ist. Zwar
genießt er seine Rolle nach wie vor, doch er selbst betonte
zuletzt, dass er „nicht irgendwann aus dem Stadion getragen werden“
wolle. Die Überlegung: rechtzeitig Platz machen, solange er selbst
bestimmen kann, wann Schluss ist.

Gesicht und Stimme des Vereins
Neben seinen Aufgaben im
Stadion ist Nobby Dickel auch aus dem Vereinsumfeld nicht
wegzudenken. Er begleitet das BVB-Netradio, moderiert
Vereinsveranstaltungen, ist bei Fan-Events präsent und gilt als
Identifikationsfigur für mehrere Generationen von Dortmundern. Sein
möglicher Rücktritt würde daher eine Lücke hinterlassen, die kaum
zu schließen wäre.

Noch keine Entscheidung gefallen
Konkrete Pläne gibt es bislang
nicht. Klar ist jedoch, dass seine Worte ein Signal an Verein und
Fans senden: Die Ära Dickel geht irgendwann zu Ende. Wann dieser
Tag kommt, bleibt offen – sicher ist nur, dass er bis dahin
weiterhin mit Leidenschaft und Herzblut dabei sein wird.

Uncategorized
Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt
Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind
Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren
- Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
- Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
- Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
- Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
- Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
- Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten
Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:
- Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
- Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
- Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
- Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
- Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache
Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall
- Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
- Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
- Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
- Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
- Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
- Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer
- Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
- Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
- Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
- Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
- Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
- Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren
Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz
Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.
Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag
-
Aktuell1 Jahr agoFeuerwehrfrau Emma Rosenthaler: Stark, mutig und inspirierend
-
Uncategorized1 Jahr agoMutiger Auftritt im Aufzug: Wenn ein Mann für sich selbst einsteht
-
Uncategorized11 Monaten agoKreative Wohnlösungen für Großfamilien in Limburg
-
Uncategorized11 Monaten agoLoredana Wollny: Ehe-Drama nach nur fünf Monaten – bittere Beichte über Servet Özbek
-
Uncategorized10 Monaten agoSyrischer Junge kritisiert Zustände und warnt Deutschland
-
Uncategorized12 Monaten agoWenn man Corona hatte, steigt das Risiko für diese schweren Krankheiten
-
Uncategorized12 Monaten agoMohamed setzt seine Hungerstreik fort: „Ich esse erst wieder, wenn meine Forderungen erfüllt sind“
-
Uncategorized12 Monaten agoNeue Erkenntnisse über den Schutz nach der Impfung: Was die Forschung zu AstraZeneca über die Nasenimmunität zeigt