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Peggy March spricht offen über ihre Enttäuschung von Rex Gildo: „Er hat mein Vertrauen missbraucht“

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In der aktuellen Ausgabe der „Giovanni Zarrella Show“ begeistert Peggy March nicht nur mit ihrem musikalischen Talent – sie sorgt auch mit einer sehr persönlichen Offenbarung für Gesprächsstoff. Die 77-jährige Schlager-Ikone gewährt in einem Interview einen tiefen Einblick in ihre jahrzehntelange Freundschaft mit dem verstorbenen Sänger Rex Gildo. Dabei wird deutlich: Trotz vieler schöner Erinnerungen bleibt ein schmerzlicher Punkt bestehen, der sie bis heute nicht loslässt.

Die beiden waren in den 1970er- und 1980er-Jahren fast unzertrennlich. Ob auf Tour, bei Fernsehauftritten oder im privaten Kreis – Peggy March und Rex Gildo galten als enge Freunde. Ihre Verbindung ging sogar über das Berufliche hinaus: March vertraute Gildo so sehr, dass sie ihn bat, Pate ihrer Tochter Sandy zu werden – ein Zeichen großer Wertschätzung und Verbundenheit.

Doch genau dieser Vertrauensbeweis sollte später zur Quelle tiefer Enttäuschung werden. Wie March nun offenbart, nahm Rex Gildo seine Rolle als Patenonkel nie wahr. „Er hat sich nie wirklich um sie gekümmert“, sagt die Sängerin mit trauriger Stimme. „Es hat niemals ein persönlicher Kontakt zwischen ihm und meiner Tochter stattgefunden.“ Sie selbst könne damit umgehen, aber dass ihre Tochter nie die Gelegenheit bekam, eine Beziehung zu ihrem Patenonkel aufzubauen, belaste sie bis heute.

„Ich hätte mir so gewünscht, dass zwischen den beiden eine besondere Verbindung entsteht. Aber das blieb leider nur ein Wunsch“, so March weiter. Trotz allem will sie die gemeinsame Vergangenheit mit Rex Gildo nicht vollständig negativ darstellen. „Wir haben viele schöne Zeiten miteinander erlebt. Ich will das nicht schlechtreden – aber ich kann auch nicht so tun, als hätte mich das nicht tief verletzt.“

Diese ehrlichen Worte treffen bei vielen Fans einen Nerv. In einer Branche, in der viele Beziehungen oft nur inszeniert wirken, zeigt sich Peggy March von einer sehr nahbaren und menschlichen Seite. Ihre Offenheit wird als mutiger Schritt gewürdigt – auch weil sie zeigt, wie komplex selbst langjährige Freundschaften sein können.

In der Zarrella-Show steht jedoch nicht nur Vergangenheitsbewältigung auf dem Programm. Gemeinsam mit Sänger Oli P. bringt March eine neue Version ihres Evergreens „Mit 17 hat man noch Träume“ auf die Bühne. Der Auftritt ist Teil der Promotion zu ihrer neuen Best-of-CD, die am 2. Mai erschienen ist. Für viele ist dieser Auftritt mehr als nur ein musikalisches Highlight – er steht für einen Neuanfang, für Stärke und dafür, dass man auch nach Enttäuschungen seinen Weg weitergehen kann.

Peggy March hat damit ein Zeichen gesetzt – nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Mensch, der trotz Rückschlägen seinen Optimismus und seine Aufrichtigkeit nicht verliert.

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind

Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren

  • Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
  • Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
  • Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
  • Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
  • Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
  • Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten

Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:

  • Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
  • Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
  • Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
  • Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
  • Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache

Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall

  1. Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
  2. Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
  3. Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
  4. Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
  5. Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
  6. Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer

  • Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
  • Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
  • Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
  • Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
  • Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
  • Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren

Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz

Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.


Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag

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