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ZDF-Fernsehgarten sorgt für Ärger bei den Fans – Frust statt Vorfreude
Die neue Staffel des beliebten „ZDF-Fernsehgarten“ steht in den Startlöchern: Ab dem 4. Mai 2025 lädt Andrea Kiewel wieder wöchentlich zu Musik, Promis und Party auf den Mainzer Lerchenberg ein. Rund 20 Shows mit abwechslungsreichen Themen sind geplant – darunter Schlager-Events, Flohmarkt-Specials und ein großes Jubiläum zu Kiewels 25-jährigem Moderationsjubiläum. Eigentlich ein Grund zur Freude – doch hinter den Kulissen wächst der Unmut.
Fans sind enttäuscht – und machen ihrem Ärger Luft
In den sozialen Medien macht sich bereits vor Ausstrahlung der ersten Folge Unzufriedenheit breit. Viele langjährige Zuschauer zeigen sich verärgert – einige sprechen sogar von Boykott. „Ich lasse es dieses Jahr bleiben – so sauer war ich selten!“, schreibt ein enttäuschter Fan auf Facebook. Der sonst so treue Zuschauerkreis scheint in Aufruhr – und das schon vor dem offiziellen Start der neuen Staffel.
Auch Moderatorin Andrea Kiewel hat es derzeit nicht leicht. Erst vor Kurzem geriet sie ins Visier von TV-Urgestein Thomas Gottschalk, der sie öffentlich kritisierte. Nun sieht sie sich auch noch mit wachsender Fan-Frustration konfrontiert – eine schwierige Ausgangslage für den Saisonauftakt.

Ticket-Vorverkauf sorgt für Chaos
Auslöser der aktuellen Fan-Wut ist der Vorverkaufsstart der Tickets. Bereits am 10. März um Punkt 10 Uhr wurde der Online-Verkauf freigeschaltet – doch binnen weniger Minuten waren sämtliche Sitzplätze restlos ausgebucht. Viele Interessierte gingen leer aus, trotz pünktlichem Einloggen. Die Technik schien dem Andrang nicht gewachsen.
„Ich war direkt um 10 Uhr online, wurde aber ständig rausgeworfen. Am Ende stand ich bei Platz 5.000 in der Warteschlange“, berichtet ein enttäuschter Nutzer. Besonders bitter: Auch Fans, die Tickets für ihre älteren Angehörigen sichern wollten, hatten keine Chance. „Ich wollte meine 86-jährige Mutter überraschen – keine Chance mehr auf einen Sitzplatz“, so eine weitere Stimme aus dem Netz.
Zwar sind für einige Sendungen noch Stehplätze verfügbar, doch das reicht vielen nicht. Gerade für ältere Zuschauer sei das keine Option, klagen sie.

Vorfreude mit Dämpfer
Was eigentlich als sonnige Unterhaltungsshow mit Kultfaktor bekannt ist, startet dieses Jahr mit einem Schatten: Das Karten-Chaos hat einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Ob das ZDF und das „Fernsehgarten“-Team es schaffen, das Vertrauen der Zuschauer rechtzeitig zurückzugewinnen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Eines ist sicher: Die neue Saison beginnt mit mehr Gegenwind als erwartet – und das ganz ohne Wetterumschwung.
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Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt

Wandern mit Kindern: Diese Risiken werden oft unterschätzt
Eine Wanderung in den Bergen oder durch sommerliche Wälder gehört für viele Familien zu den schönsten gemeinsamen Aktivitäten. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen kann sich der Gesundheitszustand auf Touren schneller verändern, als Eltern es erwarten. Wer die wichtigsten Risikofaktoren kennt und rechtzeitig reagiert, kann die meisten Notfälle vermeiden.

Warum Kinder und Jugendliche beim Wandern besonders gefährdet sind
Der kindliche Organismus reguliert Temperatur, Flüssigkeitshaushalt und Kreislauf anders als der eines Erwachsenen. Kinder schwitzen weniger effektiv, verlieren dadurch schneller die Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, und bemerken Erschöpfung oder Durst häufig erst spät. Jugendliche wiederum überschätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit gerade in der Pubertät oft – ein Faktor, der bei längeren oder anspruchsvolleren Touren zum Risiko werden kann.

Die häufigsten Gefahren auf Wandertouren
- Hitzschlag und Überhitzung: Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ohne ausreichend Schatten oder Pausen.
- Dehydrierung: Kinder trinken von sich aus oft zu wenig, gerade wenn sie im Spiel oder Wanderfluss abgelenkt sind.
- Unterzuckerung: Lange Anstiege ohne regelmäßige, energiereiche Pausen können besonders bei Kindern schnell zu Kreislaufproblemen führen.
- Plötzliche Wetterumschwünge: Gewitter, Temperaturstürze oder Nebel entstehen im Gebirge oft innerhalb kurzer Zeit.
- Absturz- und Stolpergefahr: Steiniges, unwegsames oder nasses Gelände wird von Kindern häufig unterschätzt.
- Unterkühlung: Auch im Sommer kann es in höheren Lagen oder bei Regen schnell kühl werden.

Warnsignale erkennen: Wann Eltern aufmerksam werden sollten
Der kindliche Körper zeigt Warnsignale oft subtiler als der eines Erwachsenen. Eltern und Begleitpersonen sollten besonders auf folgende Anzeichen achten:
- Ungewöhnliche Blässe oder gerötetes, überhitztes Gesicht
- Klagen über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit
- Auffällige Erschöpfung, Wortkargheit oder Antriebslosigkeit
- Zittern, kalter Schweiß oder unsicherer Gang
- Nachlassende Reaktionsfähigkeit auf Ansprache
Wichtig: Diese Symptome sollten nie mit dem Argument „wir sind gleich da“ ignoriert werden – gerade in unwegsamem Gelände kann sich ein Zustand innerhalb weniger Minuten deutlich verschlechtern.

Richtig handeln im Notfall
- Sofort anhalten und die Situation einschätzen – bei ersten Anzeichen von Erschöpfung, Schwindel oder Überhitzung nicht weitergehen.
- Schatten und kühlere Umgebung aufsuchen, wenn möglich, und beengende Kleidung öffnen.
- Kleine Mengen Wasser anbieten, jedoch nicht hastig große Mengen auf einmal, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
- Notruf wählen (112), sobald sich der Zustand nicht rasch bessert oder Bewusstseinseintrübung auftritt – in Deutschland ist die Nummer auch in vielen abgelegenen Bergregionen erreichbar.
- Standort so genau wie möglich angeben: markante Wegpunkte, GPS-Koordinaten über das Smartphone oder Notfall-Apps wie die „SOS-EU-ALP“-App erleichtern die Bergrettung erheblich.
- Bei Bewusstlosigkeit oder fehlender Atmung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Vorbeugung: So wird die Familienwanderung sicherer
- Route dem Leistungsniveau des jüngsten Familienmitglieds anpassen, nicht dem der Erwachsenen.
- Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mitführen und regelmäßig aktiv zu Trinkpausen auffordern, statt auf Durstgefühl zu warten.
- Wettervorhersage vor Tourbeginn prüfen und bei Gewitterwarnung die Route verschieben oder verkürzen.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte, atmungsaktive Kleidung.
- Feste, passende Schuhe statt offener Sandalen oder ungeeigneten Freizeitschuhen.
- Handy mit vollem Akku und Offline-Kartenmaterial für Bereiche ohne Netzempfang mitführen.
- Realistische Pausenplanung: Lieber häufiger kurz pausieren als seltene, lange Rastzeiten einplanen.

Reiseapotheke für Wandertouren
Eine kleine Grundausstattung gehört in jeden Wanderrucksack: Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, eine Rettungsdecke, ausreichend Wasser sowie bei bekannten Vorerkrankungen die entsprechenden Notfallmedikamente. Bei Touren in entlegenen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung mit Bergungs- und Rettungskostenschutz.

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz
Die überwiegende Mehrheit der Familienwanderungen verläuft ohne Zwischenfälle. Dennoch zeigen wiederkehrende Rettungseinsätze in Wander- und Bergregionen, wie schnell sich der Zustand von Kindern verändern kann. Wer Warnsignale ernst nimmt, die Tour realistisch plant und im Ernstfall besonnen reagiert, schützt die ganze Familie – und kann den gemeinsamen Ausflug in die Natur unbeschwerter genießen.
Themen: Wandern mit Kindern, Familienwanderung, Erste Hilfe, Bergrettung, Hitzschlag
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